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Archiv der Kategorie: Moments

Männer. Und ihr Ding

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Männer. Und ihr Ding

Als ich meine ersten Fotos machte mit der Instamatic meiner Tante, mußte ich mit der Filmrolle zur Drogerie gehen, und Monsieur Rachid hat mir am nächsten Tag dann die Fotos im Format 9×12 verkauft: »Das erste Bild war total unscharf, und Nr. 12 ist Unfug; davon habe ich natürlich keine Abzüge gemacht…« So war das mit dem Thema Privatsphäre.

Heute macht jeder mit Handy, Tablet und anderer Unterhaltungselektronik soviel Fotos wie er möchte – und »teilt« sie mit der halben Welt. Ob die Welt das nun mag oder nicht.

Bei meinem gelegentlichen Gedankenaustausch zwecks möglicher erotischer Vergnügungen passiert es nun immer mal wieder, daß ich (im Chat, via Mail oder Video) mit Männern plaudere, die mir zwar ihr Gesicht nicht zeigen mögen, mir aber bereitwillig Bilder ihres intimsten Körperteils zuschicken. Ich habe ja nie verheimlicht, daß ich von diesem generell durchaus begeistert bin. Eigentlich kann ich davon – und dem, was damit gemacht wird – selten genug kriegen, und der Anblick, ob schlank, prall, weich oder hart, verursacht einigermaßen lustvolle Gefühle… Aber was bewegt jemanden dazu, einen bläulich-unscharfen Schnappschuß, perspektivisch ungünstig aufgenommen, weiterzureichen, wenn man eine möglichst erotische Stimmung aufbauen möchte? Und dann gleich noch ein paar weitere Bilder hinterherzuschicken!

Verständlicherweise sind die Herren dann erstmal beleidigt wenn ich höflich darum bitte, doch damit aufzuhören. Aber die spannendsten Rollenspiel-Fantasien fallen in sich zusammen wenn alle Augenblicke bildschirmfüllend der Anblick eines wurmartigen Hautzipfels erscheint. Tut mir wirklich leid, aber im Zweifelsfall lasse ich mich lieber überraschen.

Gute Nachbarn

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Gute Nachbarn

Es versteht sich von selbst daß beim Drumherum meiner (wie auch immer) erotischen Unternehmungen auf angemessene Diskretion geachtet wird. Für Nachbarn und Passanten soll es dann eben die Haushälterin, Kollegin oder Putzfrau sein,  die da für eine Weile hinter einer Haus- oder Wohnungstür verschwindet… und mit Kopftuch und langem Mantel beachtet mich in dieser Stadt sowieso kaum jemand.

Es gab aber auch gelegentlich Situationen mit überraschenden Aspekten, und daran wurde ich erinnert als ich vor ein paar Wochen bei einer Blogger-Kollegin las, wie ein älterer Nachbar in ihrem Haus plötzlich bemüht freundlich ist und ihr »zufällig« ständig über den Weg läuft. Da liegt heutzutage der Gedanke nah an perverse Stalker und dunkle Geheimnisse hinter der Fassade der Normalität. Ich selber jedoch wurde erinnert an den »Hausmeister« und die Überraschung die mich in seiner Wohnung erwartete.

Ich hatte damals Dates mit einem Herrn im dritten Stock eines ziemlich anonymen Wohnblocks: hunderte Klingelknöpfe, ständiges Kommen und Gehen, Graffiti auf den Briefkästen… Und immer wieder begegnete mir ein Mann, den ich aufgrund seiner Erscheinung (Overall, Werkzeugkoffer) für so eine Art Hausmeister hielt. Schon bald schien er sich an mich zu erinnern und versuchte dann immer mal, ungeschickt ein Gespräch anzufangen – »Na, wieder mal hier…?« Ich bemühte mich, nicht unfreundlich zu sein, blieb aber wortkarg.

Nun gehörten, sozusagen zur Einstimmung, zu meinen Pflichten dort im dritten Stock auch kleinere Haushaltsdienste, und irgendwann hatte ich dann wegen eines Schlüssels an der »Haustechnik«-Tür im Erdgeschoß zu klingeln, und es öffnete mir – natürlich! – mit einem schiefen Grinsen der »Hausmeister«. Das hatte mir gerade noch gefehlt: trug ich doch schon meine Dienstkleidung, bestehend u.a. aus halbgeöffnetem Arbeitskittel und enger, unübersehbar prall gefüllter Bluse. Er ließ sich, zugegebenermaßen, nichts anmerken und bat mich kurz einzutreten, während er nach dem Ersatz-Schlüssel zur Waschküche suchen wollte. 

Vom engen Eingangsbereich konnte ich ins angrenzende Wohnzimmer sehen; und wäre fast in Ohnmacht gefallen. Nicht nur war dort, zwischen Bauhaus-Möbeln und Büchern, eine ganze Wand mit einem Plattenregal gefüllt, auf dem Boden davor standen unverkennbar LPs von den Byrds, Hannes Wader, Ernest Tubb und (wirklich??!) Hank Snow! Der gute Mann bemerkte mein Erstaunen – und ich sah ihn plötzlich mit ganz anderen Augen. »Sagen Sie, sind das etwa Originale, diese Platten da drüben…?«

Jetzt war er es der offenbar eine Überraschung erlebte. »Jetzt sagen Sie bloß Sie kennen sich aus…« schmunzelte er. »Ich hab das ja nur auff CD, aber die eine sieht mir doch stark nach einer amerikanischen RCA-Pressung aus, von Hank Snow…« Im Nu waren wir in ein quasi-Fachgespräch vertieft – und ich mußte daran erinnern, daß doch dringende Aufgaben auf mich warteten, oben im dritten Stock. »Sicher, sicher… aber kommen Sie ruhig mal wieder vorbei. Für meine Platten hat sich hier noch keiner interessiert.«

Mich hingegen hatten die nächsten zwei Stunden andere Pflichten zu interessieren, und die Schätze in der Hausmeister-Wohnung kamen mir erst wieder in den Sinn, als ich auf dem Heimweg im Erdgeschoß den Fahrstuhl verließ, müde aber irgendwie auch aufgekratzt von dem Erlebten. »Was solls…« dachte ich und klingelte. Wieder dieses wissende Schmunzeln als er aufmachte. »Sie sehen aus als könnten Sie einen Kaffee vertragen.«

Es stellte sich schnell heraus daß es uns beiden Spaß machte, real (und nicht in Internet-Foren oder Ähnlichem) über Musik und alles andere zu plaudern, unbeeinflußt von persönlicher Bekanntschaft, Freundeskreis oder Beruf – als Fremde sozusagen. Er war Lokführer bei der S-Bahn gewesen, jetzt im Vorruhestand, und ich konnte ein paar Dinge loswerden über meine »dienstlichen« Exkurse, die ich mit Freundin oder Familie kaum besprechen konnte (bzw.: wollte). So trafen wir uns also öfter, fast regelmäßig.
(Und ich erfuhr, daß man mich im Haus wahlweise für die Tochter oder die Ex-Frau des Mieters im dritten Stock hielt… gelungene Diskretion!) Ein paar Jahre ging das so, mit kleineren und größeren Pausen; aber nach einem Krankenhaus-Aufenthalt – bei meinen Besuchen hielt man nun mich (!) für seine Ex (!!) – und Reha verloren wir uns leider aus den Augen. Vielleicht sollte ich einfach mal sehen wie es ihm geht…


Zum Schluß eine Warnung: Fräuleins und Frauen, liebe Liebende – das hier Beschriebene ist nicht zur Nachahmung gedacht. Benutzt in ähnlichen Situationen (»Kommense doch rein…«) gefälligst den eigenen Grips. Aber wie der gute Ernest Tubb zu sagen pflegte: »Sei gut zu deinen Nachbarn, dann hast du immer gute Nachbarn.«

 

 

Mal ganz brav…

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Stay at home, dress well, wear foundations, feel good.

Stay Healthy

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Stay at home, dress well, read a book, listen to music.

Eigentor

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…oder zum Frauentag etwas zum Thema »sich selbst in den Fuß schiessen«.

ARTE proklamiert unter akutem Promo-Drang die gute Deborah Harry zur »ersten weiblichen Rock-Ikone« überhaupt. Das wird verdiente und durchaus populäre Musikerinnen wie Wanda Jackson, Janis Joplin und Suzi Quatro sicher freuen.

Aktivisten und Verbände, die ansonsten für die Rechte der Verbraucher und Gewerkschaftsmitglieder kämpfen, setzen sich gemeinsam für »mehr Frauen in Aufsichtsräten« und ein entsprechendes Gesetz ein. Damit bereits überbezahlte weibliche Banker jetzt per Gesetz (und offenbar ohne Umweg über die Beförderungscouch) Zugriff auf gigantische Bonuszahlungen haben. Wieder ein wichtiges Problem gelöst.

Unser haßgeliebter Radio-Favorit COSMO erklärt zum Frauentag, daß die Musikauswahl jetzt unter Berücksichtigung der Frauenquote erfolgt. Das Ergebnis konnte man in der letzten Woche hören: noch mehr nölender (angeblich) Feministen-Rap aus aller Welt, durchweg mit Autotune egalisiert, immer mit dünner und/oder quäkender Kinderstimme vorgetragen, und offenbar mit identischen Rhythmusspuren unterlegt. Aber zugegeben – ist halt eine Geschmacksfrage. Aber vielleicht sollte der Sender mal über die Frauenquote bei der Moderation nachdenken, damit einige der überrepräsentierten selbstgefällig-belehrenden Sprecherinnen den Stuhl räumen…

Und das politisch ach-so korrekte deutsche ROLLING STONE-Blättchen verweist in einer Filmkritik bei Erwähnung von Marsha Hunt in einer Nebenrolle darauf, daß diese wohl mal musikalisch aktiv war, aber vor allem wegen einer Affäre mit Mick Jagger erwähnenswert sei. Kein Wort davon, daß sie eine der besten (und bahnbrechendsten) Rock/Soul/Funk-LPs aufgenommen hatte. Womit wir wieder bei den »ersten weiblichen Rock-Ikonen« wären…

Preisen wir doch stattdessen mal die Damen, die bei Wind und Wetter die Post ausliefern, in der U-Bahn die Fahrscheine kontrollieren, oder als Halbtags-Sekretärin die ganze Firma am Laufen halten, und die zur Entspannung abends zum Boxtraining gehen oder die Nachbarschaft mit Schlagzeugspiel auf Trab halten.

 

Frühe Bilanz

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Frühe Bilanz

Wenn das Jahr mit einer Steuern-Gutschrift beginnt ist das ja erstmal ein guter Anfang. Aber dann geht es gleich wieder los mit Arbeit, Dates, Deadlines und Ereignissen, die nicht mit mir abgesprochen sind.

Die Agentur meldet sich: »Madame Fatima, can you do another series of Muslima with mobile drawings! We need them next week, And you need the money.«
OK. kein Problem:


Besuch bei der Mama in London – exakt an dem Wochenende als der Brexit in Kraft tritt. Jeder erwartet, daß man ihn bedauert, und jeder schimpft auf die »idiots« die das Land regieren. Mutti: »Sogar im Gefängnis hatten wir bessere Gesundheitsvorsorge als jetzt…« Beim Rückflug dann wieder in Berlin reihen sich etliche Briten bei der Passkontrolle (weils da schneller geht) unter »EU citizens« ein. Und wechseln nach Weigerung & Diskussion erst zur Non-EU-Warteschlange als sich bewaffnete Zollbeamte nähern. Idiots anyone?


An einem verregneten Nachmittag im Büro sehe ich auf Facebook, daß das Haus in dem ich wohne in Flammen steht. Bevor ich so richtig in Panik gerate informiert mich die Nachbarin daß unser Gebäudeteil (Himmel sei dank) nicht betroffen ist. Abends ist immer noch alles voller Rauch, Polizei und Feuerwehr (Betreten verboten, Einsturzgefahr, etc.) und begleitet von einem Polizisten mit Taschenlampe müssen wir über den Gartenzaun vom Nachbarhaus klettern um in die Wohnung zu kommen. Keine Heizung, keine Post, kein Kabel – aber die eigenen vier Wände, unversehrt.


Die Nichte hat bei der Tante in Marokko zwei prächtige Abayas aufgetrieben und schickt sie auf mein Drängen hin gleich per Post. Und es ist kaum zu glauben – zwei Tage später habe ich das Paket auf dem Tisch. Da soll noch mal einer was gegen DHL und Konsortien sagen!


»Raw Like Sushi« – Eins meiner Top-10-Alben wird endlich als sogenannte Deluxe-Edition wiederveröffentlicht. Tambourine! Ganz große Klasse – Design, Hintergrund-Infos, Neneh Cherry-Interview: alles ganz prima. Aber wer immer das zusammenstellte, hat einen Remix doppelt verwendet. Und runde 80 Minuten potentielles Bonusmaterial schlichtweg vergessen!


In der Karnevalswoche dann reden alle über Fremdenhass gegen Leute, die gar keine »Fremden« sind; und ein Radiosender (der mich vor Jahren mal in einer Reportage erwähnt hat) lädt mich zu einer Diskussion dazu ein. Doof wie ich bin sage ich zu. Werde gefragt, wie ich vorgestellt werden möchte, und demzufolge als eine »Kopftuch-tragende Berlinerin« angekündigt. Aber »…die nicht möchte, daß ihre Religion erwähnt wird.«

Wie blöd kann man eigentlich sein? Ich hatte dem Redakteur erklärt, daß er meine (nicht vorhandene) Religionszugehörigkeit nicht erwähnen möge (weil: nicht relevant, andere Diskussion und vor allem kein Thema, über das ich im Radio reden möchte…), und natürlich kreiste das erste Drittel des Gesprächs dann um die Klarstellung dieser Bemerkung. Radio killed the radio star. Immerhin war die Sprecherin einer katholischen Organisation ziemlich beeindruckt als ich beim Plaudern danach erzählte, daß ich den Weihnachtsabend bei einer Christmette verbracht hatte.


Und schließlich dann die 2. Lektion. Aber das ist nun wirklich ein anderes Thema. Eins zum Erröten.

Radio (und der G-Punkt der Medienfrauen)

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Ich liebe das Radio – besonders die wortlastigen Sender abseits von Charts- und Dudelfunk-Stationen. Anders als bei den Streaming- und Podcast-Anbietern wird man überrascht, verärgert und informiert. Mit Begeisterung und Staunen höre ich Berichte über die Abwasserbeseitigung im mittelalterlichen Köln, über (leider gerade nicht sichtbare) Sternbilder und die bizarre Lebensgeschichte ihrer Entdecker, und verfolge zivilisierte Streitgespräche über Brexit und die Währungspolitik pazifischer Inselstaaten. Und nicht zu vergessen – all die Hörspiele und Klangexperimente, vom »Radio-Tatort« bis zu einer Ton-Collage zur Bauhaus-Geschichte oder einem Feature über »Derrick« (inklusive Fernsehkritik von Helmut Kohl im Originalton).

Aber alter Schwede: die Sprecher! Früher einmal gab es beim Rundfunk die Redakteure, Autoren und Journalisten, und es gab die Sprecher – also Leute, die dafür ausgebildet waren, Texte vorzutragen und die wußten, was sie da tun. Heute liest jeder Mitarbeiter seine Texte selbst, und erweckt den unmißverständlichen Eindruck, daß er eben nicht weiß, was er da tut.

Es wird grundsätzlich (und permanent) falsch betont (»Die Kanzlerin HIELT im BundesTAG ihre HausHALTSrede…« usw. usf.) und mit irrsinnigen Sprachmelodien gesäuselt in einem gerade mal Kita-geeigneten Duktus. Wenn dann zum Beispiel die Probleme des Gesundheitssystems analysiert werden, mit sonorer Bärchen-Stimme und in einem sinnfrei schunkelndem, an- und absteigendem Singsang, dann entsteht bei mir unweigerlich das Bild eines öffentlich-rechtlichen Radiostudios mit zufrieden bekifften Redakteuren wie in einem Cheech & Chong-Film.

Und werden die Radioleute dann doch mal mit der Realität konfrontiert, dann antworten ihnen Leute, die offenbar nie gelernt haben, sich zu artikulieren. Wohlgemerkt: ich rede hier nicht von den gängigen Straßenbefragungen – sondern von sorgfältig vorbereiteten und aufgezeichneten Interviews. Jeden Tag – wirklich jeden Tag! – hört man Pressesprecher, Wissenschaftler oder Kuratorinnen, die ihre großspurig begonnenen Antworten urplötzlich beenden mit »…ja … keine Ahnung!« oder »…und außerdem… : genau!«. Haben die in der Schule nie Referate gehalten? Oder im Studium mal frei gesprochen? Speziell das bei uns auch »G-Punkt« genannte, immer mit Bestimmtheit gesprochene »Genau!!« scheint bei Medienfrauen und Start-Up-Gründern der aktuelle Standard-Ersatz zu sein für Formulierungen wie »…ich habe jetzt leider den Faden verloren.«, »ist mir eigentlich auch egal…« oder »keine Ahnung!«. Man könnte irre werden.

Vielleicht sollte der Rundfunk-Redakteur oder die aufstrebende Journalistin die Befragten vor einem Interview einfach regelmäßig ermahnen, doch bitte in vollständigen Sätzen zu antworten. Der geneigte Hörer würde es zu schätzen wissen. Wie Karl Kraus vor fast 100 Jahren schrieb: »Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.«

 

Ramadan und eine unverhoffte Begegnung

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Ramadan und eine unverhoffte Begegnung

Eine Woche Ramadan – und es ist erstaunlich, wieviel Zeit man hat, wenn das Frühstück vor Sonnenaufgang stattfindet. Das sind – wenn man sich auf die verkürzte Nachtruhe eingestellt hat – gute drei Stunden bevor der übliche Tagesablauf beginnt. Da kann man dann in aller Ruhe (Achtung: Klischee!) auf Vorrat Hijabs bügeln, das schon seit Ewigkeiten herumliegende Magazin über B.B. King lesen, abgerissene Spaghettiträger am Unterkleid annähen, oder statt direkt zur U-Bahn zu gehen einen Spaziergang im Park machen.

Um dort dann beim Minigolfplatz auf einen älteren Herren zu treffen, der gestenreich bittet, man möge doch die Musik-Ohrstöpsel abnehmen. Ohje, morgens um sieben bereits ein ortsunkundiger Tourist… – aber keineswegs: nach kurzem Drumherumgerede fragt er, ob ich vielleicht… möglicherweise… in aller Höflichkeit gefragt… das Hausmädchen sei, dem er gelegentlich bei einem gemeinsamen Bekannten… nunja: den Hintern versohlt habe.

Ich bin vor Überraschung tatsächlich einen Moment lang sprachlos. Ein unliebsames Wieder-Erkennen? Einigermaßen unscheinbar gekleidet wie ich bin – Jeans, lockere Bluse, knielange Sommerjacke und passendes Kopftuch – hat ihn, wie sich bald herausstellt, die Art wie der Hijab das Gesicht umhüllt, wie die Nadeln den Faltenlauf fixieren, unwillkürlich an damals erinnert.

Er ist also tatsächlich einer jener Gäste, die mein damaliger „Professor“ gelegentlich einlud, um seine devote Dienerin bei erotischen Rollenspielen vorzuführen. Die höfliche, ungezwungene Offenheit beiderseits führt dazu daß wir bald in ein amüsiertes Gespräch vertieft sind, während wir ohne eigentliches Ziel durch den Park schlendern. Er erzählt, daß er ja nun im Ruhestand sei, und sich gerade bei „den Jungs“ am Parkeingang „was zum Rauchen“ besorgt habe: „Preise haben die inzwischen! Naja, ich brauch das ja eigentlich nur wegen meinem Rücken…“ Er ist erstaunt als ich ihm erzähle, daß ich diese regelmäßigen „Dienste“ als unterwürfiger Part bei fantasievollen Rollenspielen weitgehend aufgegeben habe; er wirkt aber interessiert als ich erwähne, daß ich nach wie vor Korsett und Mieder trage – zu seiner Freude beschreibe ich ihm dann detailliert, was ich derzeit an Unterwäsche trage.

Schließlich muß er dann doch zu seinem Auto zurück – er wohnt inzwischen außerhalb der Stadt – und wir tauschen Telefonnummern (er) und Mail-Adressen (ich) aus. Man sollte sich doch wirklich mal auf einen Kaffee treffen…

Den ganzen Tag freue ich mich amüsiert, wie ungezwungen diese eigentlich ja doch frivole Begegnung und Unterhaltung verlaufen ist. Jemanden wiederzusehen, der einem vor mehr als zehn oder fünfzehn Jahren bei erotischen Spielchen begegnet war, ohne daß es in Frendschämen und Peinlichkeiten endet, das ist schon selten. Und beweist, daß die Treffen beim Professor mit ihrer eigentümlichen Mischung aus kultiviert-ironischer Plauderei und versaut-tabulosen Unterbrechungen schon etwas Besonderes waren.

Slave Training (Sexbeat Moments 5)

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Slave Training (Sexbeat Moments 5)

Looking back again – My slave training encounters not only introduced me to a ‘proper’ submissive role with rules and regulations, they also taught me the erotic joys of letting go and being surprised.
I was repeatedly asked to serve in those thrift store, »granny style« girdles and bras, and eventually I had quite a collection, including a couple of flimsy nylon underskirts and slips. At my slave master’s apartment one day, I was the ‘cleaning maid’ again, with a carelessly worn apron showing bra straps and suspenders once I bowed over or kneeled down (and I often had to kneel down…).

Wet Floor

This day however, the master, sipping on a glass of mineral water, asked if my panties were wet. »No…« – »Then bend over!« and he pored his drink over my backside. Underwear now wet and sticking to my skin I continued my duties. Eventually I found myself in one of those slave positions – kneeling on the kitchen floor, knees apart, with my hands behind me on the floor, bending over and looking up. I was only wearing bra, girdles and stockings. »Shut your eyes.« Minutes passed… I enjoyed these seemingly endless breaks of erotic tension: what would happen?… And then – a warm stream of liquid splashed over my face. I was so shocked that I gulped part of it – and then another! He emptied himself all over me until I was soaking wet, kneeling in a small puddle on the floor. The first shock of humiliation soon turned into a strange fascination and lust, enjoying the situation of devoted submission, and feeling the piss and the wet clothes… This was surely something special. After a while he grabbed my head and put his dripping cock in my mouth, and this part of my ‘cleaning duties’ ended with a mouthful of cream.

I was exhausted, still a bit shocked, but still excited by the erotic sensation of all this. And, when we finally left our specific parts in this game, he surprised me yet again by nicely and very tenderly washing my body in a perfumed bath afterwards.

Sexbeat-Momente 9

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Sexbeat-Momente 9

Kürzlich traf ich nach langer Zeit den Professor wieder, und wir schwelgten ein wenig in Erinnerungen. Offenbar haben meine Dienste nicht nur bei mir dauerhafte erotische Eindrücke hinterlassen. Und er berichtete daß offenbar einige der wenigen Fotos von unseren Treffen in dunklen Ecken des Internets kursieren.

Fatima Bügeln
Durch unsere Gespräche war mir wieder das Ritual des »Öffnens« eingefallen. Wenn ich mich bei meinen Besuchen bei ihm zunächst den Aufgaben im Haushalt widmete, dann tauchte ich in die Rolle der unterwürfigen Dienerin ein, für die Bestrafung und Unterwerfen sinnliche, erotische Erfahrungen sind, unterstützt natürlich durch die Kleidung; ob als Dienstmädchen in weißer Bluse und Schürze oder als Putzfrau in Trödel-Unterwäsche, langem Kleid und zerschlissenem Kittel.
Manchmal war ich den ganzen Tag mit der Hausarbeit beschäftigt, ohne irgendein Zeichen der Geilheit vom Hausherrn; an anderen Tagen begrapschte er mich gleich nach der Ankunft. Irgendwann aber kam der Moment an dem ich vor ihm erscheinen mußte, die Arme auf dem Rücken, den Blick gesenkt. Dann folgte zum Beispiel eine Frage nach der Art meiner Unterwäsche, oder er forderte mich auf, »Zeig mir ob Du bereit bist, Dich benutzen zu lassen.« Trug ich also Schürze und langen Rock, mußte ich beides nach oben ziehen, den Unterrock raffen, und präsentierte ihm dann meine Schenkel, mit Strümpfen und Strapsen, sowie Hüfthalter und Miederhose (oder Ähnliches). Die »Öffnung« konnte sich auf den Hakenverschluss im Schritt beziehen, ich hatte das Höschen auszuziehen, oder er überprüfte ob die viktorianischen Bloomers tatsächlich »ouvert« waren.
Anschließend hatte mich ihm zu präsentieren, zum Beispiel nach vorne über den Tisch gebeugt, die Beine leicht gespreizt. Und wieder steigerte die Erwartung meine Lust: würde er mich fingern? War es Zeit für ein Spanking? Wie lange hatte ich zu warten? Manchmal ließ er mich betteln, dann wieder spürte ich sofort seinen Finger zwischen den Beinen…

Wenn es Gäste aus der Herrenrunde gab (was gelegentlich am Wochenende vorkam) fand das Öffnen auch vor fremden Augen statt. So hatte ich mich einmal auf die Couch zu setzen, wieder gekleidet in einem langen Kleid, einer Kittelschürze und natürlich Kopftuch, ein schlichter schwarzer Hijab. Rock und Unterkleid wurden bis zu den Hüften hochgezogen, und ich wurde angewiesen, die Beine zu spreizen… vor allen präsentierte ich jetzt Strumpfhalter und Miederhose. Was würde folgen? (Es gab eine Vereinbarung, daß ich seinen Gästen auf Wunsch oral, manchmal auch anal zu dienen hatte…) aber es kam der Befehl, meine Brüste zu zeigen. Dies fiel mir immer am schwersten – ich mag es lieber, wenn alles »verpackt« und in der richtigen Form ist – aber ich war gehorsam.

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Ich wurde nicht lange zur Schau gestellt; schon bald stand einer der drei Herren vor mir mit einem beachtlichen Schwanz, dem ich mich dann widmete – während die anderen beiden ebenfalls ihre Hosen öffneten. Immer noch auf der Couch sitzend verwöhnte ich seine harte Erregung, bis seine Hände schließlich meinen Kopf packten –  ich spürte seine heftige Geilheit – und dann seine warme Sahne auf meinen Lippen. Für einen kurzen Augenblick erwartete ich, daß jetzt jeder den gleichen Dienst einfordern würde, aber da standen die anderen beiden schon vor mir und bespritzten meine entblößten Brüste… vor Geilheit stöhnend genoß ich den Moment.
Als ich später – wieder korrekt gekleidet als gehorsames Hausmädchen in Kleid, Schürze und Hijab – die Getränke servierte, war ich allerdings immer noch erregt und geil, denn nach Verabschiedung der Gäste hatte ich dem Hausherren zur Verfügung zu stehen.

Es war diese (für mich perfekte) Mischung aus Unterwerfung, spielerischer Dominanz und erregend/quälender Spannung, die ich an dieser Art von Rollenspiel so genoß. Und unsere Plauderei bestätigte erneut, daß es der »Hausherr« ebenso empfand. Und wer weiß, vielleicht wird das orientalische Dienstmädchen für ein Gastspiel zurückkehren…