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Schlagwort-Archive: Abaya

Frühe Bilanz

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Frühe Bilanz

Wenn das Jahr mit einer Steuern-Gutschrift beginnt ist das ja erstmal ein guter Anfang. Aber dann geht es gleich wieder los mit Arbeit, Dates, Deadlines und Ereignissen, die nicht mit mir abgesprochen sind.

Die Agentur meldet sich: »Madame Fatima, can you do another series of Muslima with mobile drawings! We need them next week, And you need the money.«
OK. kein Problem:


Besuch bei der Mama in London – exakt an dem Wochenende als der Brexit in Kraft tritt. Jeder erwartet, daß man ihn bedauert, und jeder schimpft auf die »idiots« die das Land regieren. Mutti: »Sogar im Gefängnis hatten wir bessere Gesundheitsvorsorge als jetzt…« Beim Rückflug dann wieder in Berlin reihen sich etliche Briten bei der Passkontrolle (weils da schneller geht) unter »EU citizens« ein. Und wechseln nach Weigerung & Diskussion erst zur Non-EU-Warteschlange als sich bewaffnete Zollbeamte nähern. Idiots anyone?


An einem verregneten Nachmittag im Büro sehe ich auf Facebook, daß das Haus in dem ich wohne in Flammen steht. Bevor ich so richtig in Panik gerate informiert mich die Nachbarin daß unser Gebäudeteil (Himmel sei dank) nicht betroffen ist. Abends ist immer noch alles voller Rauch, Polizei und Feuerwehr (Betreten verboten, Einsturzgefahr, etc.) und begleitet von einem Polizisten mit Taschenlampe müssen wir über den Gartenzaun vom Nachbarhaus klettern um in die Wohnung zu kommen. Keine Heizung, keine Post, kein Kabel – aber die eigenen vier Wände, unversehrt.


Die Nichte hat bei der Tante in Marokko zwei prächtige Abayas aufgetrieben und schickt sie auf mein Drängen hin gleich per Post. Und es ist kaum zu glauben – zwei Tage später habe ich das Paket auf dem Tisch. Da soll noch mal einer was gegen DHL und Konsortien sagen!


»Raw Like Sushi« – Eins meiner Top-10-Alben wird endlich als sogenannte Deluxe-Edition wiederveröffentlicht. Tambourine! Ganz große Klasse – Design, Hintergrund-Infos, Neneh Cherry-Interview: alles ganz prima. Aber wer immer das zusammenstellte, hat einen Remix doppelt verwendet. Und runde 80 Minuten potentielles Bonusmaterial schlichtweg vergessen!


In der Karnevalswoche dann reden alle über Fremdenhass gegen Leute, die gar keine »Fremden« sind; und ein Radiosender (der mich vor Jahren mal in einer Reportage erwähnt hat) lädt mich zu einer Diskussion dazu ein. Doof wie ich bin sage ich zu. Werde gefragt, wie ich vorgestellt werden möchte, und demzufolge als eine »Kopftuch-tragende Berlinerin« angekündigt. Aber »…die nicht möchte, daß ihre Religion erwähnt wird.«

Wie blöd kann man eigentlich sein? Ich hatte dem Redakteur erklärt, daß er meine (nicht vorhandene) Religionszugehörigkeit nicht erwähnen möge (weil: nicht relevant, andere Diskussion und vor allem kein Thema, über das ich im Radio reden möchte…), und natürlich kreiste das erste Drittel des Gesprächs dann um die Klarstellung dieser Bemerkung. Radio killed the radio star. Immerhin war die Sprecherin einer katholischen Organisation ziemlich beeindruckt als ich beim Plaudern danach erzählte, daß ich den Weihnachtsabend bei einer Christmette verbracht hatte.


Und schließlich dann die 2. Lektion. Aber das ist nun wirklich ein anderes Thema. Eins zum Erröten.

Ein Erstes Mal (eins von einigen)

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Wer spezielle erotische Vorlieben ausleben möchte, findet im Netz eine bunte Auswahl von Foren, Chats und Communities. Wenn solche Phantasien aber in der realen Welt (wie auch immer) verwirklicht werden sollen, wird es schon etwas schwieriger. Meine eigenen Ausflüge, Abenteuer und Spielchen in dieser Art sind nun auch nicht gerade die Art von Dates, die spontan von einer Handy-App organisiert werden – daß ich bei der Rollenverteilung die passive, unterwürfige Variante bevorzuge heißt ja nicht, daß meine Telefonnummer bei den Stellenanzeigen zu finden ist.

Meistens sind es Gleichgesinnte, die untereinander Empfehlungen weitergeben, oder eine verschwiegene Dame gibt einer anderen verschwiegenen Dame einen Hinweis… Aber wann geht es konkret zur Sache, wie fängt es dann an beim Ersten Mal? Vor allem: jedesmal anders.

Da gibt es – um ein Beispiel zu nennen – diese Dating-Portale für Muslime, die zum einen mehr oder weniger offensichtliche Heiratsbörsen sind, zum anderen jedoch Gelegenheit zum unverbindlichen Chatten in einem einigermaßen definierten Umfeld bieten (wenn ich mit meiner Tante plaudere muß das nicht unbedingt im Bondage-Forum stattfinden…). Jemand hatte mich dorthin eingeladen und wie das so ist, klopfen dann auch andere an. Ein Herr ließ sich nicht einmal von meinen Beteuerungen abhalten, daß ich keineswegs heiratswillig sei, und so entwickelte sich ein lockerer Kontakt, der schon bald reichlich frivol wurde. Und es stellte sich heraus, daß er wenig an arabischer Kultur interessiert war, aber umso mehr an dem, was sich unter Hijab und Schleier an erotischen Geheimnissen verbarg. Da er sich – im richtigen Moment durchaus humorvoll – klug artikulieren konnte, kam es schließlich zu gelegentlichen Telefonaten. Und dann, ich hatte es befürchtet: der offenbar unvermeidliche Berlin-Besuch mit der Bitte um ein Treffen.

Was ich allerdings nicht erwartet hatte, war die Einladung zu einem Abend in der Komischen Oper. Meine Abwehr-Reflexe schmolzen dahin bei dem Gedanken, endlich mal wieder im eleganten marokkanischen Abendkleid zu erscheinen (ein Vergnügen, daß ansonsten auf Hochzeitsfeste in Familie und Bekanntenkreis beschränkt ist).

Am verabredeten Abend entschied ich mich für ein einigermaßen festlich-dezentes Erscheinungsbild und fiel unter dem Opernpublikum wahrscheinlich garnicht so sehr auf: schwarzer bodenlanger Abaya mit sparsamen ornamentalen Verzierungen und sandfarbener Hijab, der die Oberweite je nach Bedarf betonen oder verschleiern konnte. Mein Begleiter war offensichtlich begeistert, und unsere Gespräche entwickelten sich im Laufe des Abends von ironisch-frivolen Anspielungen zu einem erotisch-obszönen Austausch.

Da war es dann reichlich überraschend, daß die Taxifahrt zu meiner Wohnung (während der neugierige Hände eifrig meine Dessous zu erkunden versuchten) mit einem galanten Abschied endete. Und er dann allein zurück ins Hotel fuhr… dabei hatte ich mir die eventuell erforderlichen Abwehr-Floskeln schon zurechtgelegt!

Der etwas irritierende – jedoch ja durchaus positiv zu sehende – Ausgang des Abends wurde dann am nächsten Tag korrigiert mit einem wilden Nachmittag im Hotelzimmer, bei dem keiner von uns beiden wirklich nackt war, jeder jedoch spritzig und eindringlich auf seine Kosten kam.

Something new….

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Sexbeat-Momente (Ein normaler Arbeitstag)

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Sexbeat-Momente (Ein normaler Arbeitstag)

Neben den Spielchen und Abenteuern gab es in meiner Zeit als Hausmädchen des Professors vor allem ganz normale Tage, die ich in meiner Rolle als devote Dienerin verbrachte. Üblicherweise traf ich bei ihm am frühen Nachmittag ein, und wenn nicht etwas anderes vereinbart war trug ich schon die entsprechende Kleidung, also einen bodenlangen Abaya oder einen langen Rock und ein langärmliges Oberteil. Darunter Miederhose, Hüfthalter (vorzugsweise mit 6 Strapsen), Strümpfe und einen altmodischen, formenden BH: ich schwärmte immer mehr für Bullet-Bras aus den Fünfzigern, die den Brüsten zuverlässigen Halt geben und sie »hervor-ragend« formen – inzwischen sind sie in den einschlägigen Retro-Shops problemlos zu bekommen; vor ein paar Jahren war man da hauptsächlich auf Trödelmärkte und ähnliches angewiesen.
Auch das Kopftuch hatte ich schon vorher angelegt und mit ein paar Hijabnadeln festgesteckt. Meistens hatte ich ein paar Einkäufe mitgebracht; die verstaute ich in der Küche, und zog nun einen der Arbeitskittel an. Dann begrüßte ich im Arbeitszimmer den Hausherrn – oft mit einem kleinen Ritual, bei dem ich es erdulden musste daß er mir an den Busen oder zwischen die Beine fasste, oder ich die Röcke raffen musste um Strapse und Dessous zu zeigen. Im Anschluß machte ich Ordnung im Haus, kümmerte mich um die nötigen Putzarbeiten, besorgte den Abwasch – also die ganz normalen Beschäftigungen eines gehorsamen Hausmädchens. Allerdings kam es dann doch gelegentlich vor, daß diese Tätigkeiten – mehr oder weniger überraschend – durch intensive Blasdienste unterbrochen wurden. Ich genoß diese Momente wenn ich dann, bespritzt und halb entkleidet, wieder weitermachte mit meinen Aufgaben als Putzhilfe.

Elinor Sketches
Dieses Wechselspiel zwischen dem »normalen« Tagesablauf (Hausarbeit als gehorsame orientalische Dienerin oder Putzhilfe) und dem erotischen Rollenspiel (devote willenlose Sklavin) war es, was uns beide interressierte, und ich bin immer noch froh, daß beide Seiten durch die altmodische Wäsche und Kleidung so inspiriert wurden. Oft kam es zu mehreren erotischen »Unterbrechungen« im Tagesablauf, und oft endete der Tag mit langen Gesprächen, bei denen ich (auch wenn wilde Höhepunkte genossen waren) immer noch in meiner Rolle war, und manchmal ertappte ich mich tatsächlich am nächsten Morgen beim Weg zur »normalen« Arbeit bei dem Gedanken, daß wieder ein Rollenspiel auf mich wartet – diesmal »irgendwas mit Medien«, wie es so schön heißt. (Sicher auch ein Grund dafür, daß dann die sogenannte Retro-Wäsche mit Mieder, Korsett und Strümpfen immer weniger ein spezielles Outfit war und schnell zu meinem persönlichen Standard wurde…)

By Request

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New Toy

Etwas über Bullet Bras

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Etwas über Bullet Bras

Nachdem anderswo bereits viel Lobendes über den Bullet Bra geschrieben wurde, bleibt mir nicht mehr viel hinzuzufügen. Natürlich muß man die überspitzte (haha) Madonna-Variante erstmal vergessen, und ich selber habe schon lange keine Ambitionen mehr, als Fifties ‘Sweater Girl’ herumzulaufen.
Aber beim Packen für die letzten Reisewochen merkte ich, daß im Koffer eigentlich kaum andere BH-Varianten waren – und ich hatte vor allem nach Bequemlichkeit ausgesucht. Im Laufe der Zeit habe ich mir einige dieser Büstenhalter angeschaft; die meisten davon Originale aus den 50er und 60er Jahren, bei denen die Brüste unweigerlich in hervorragende, spitze Formen gebracht werden. In der Tat sind besonders die Vintage-Modelle (aber auch moderne Versionen von z.B. What Katie Did) überaus raffiniert konstruiert, mit breiten Trägern, Unterbrustband und durchdachten Einlagen – was besonders dem Rücken und der Körperhaltung zugutekommt.

Bullet 4
Und was die überspitzte, ‘unnatürliche’ Form angeht: was sind schon natürliche Formen! Mir gefällt es, daß (wie frau so schön sagt) die beiden Mädels gut verpackt sind; da rutscht kein Träger, und alles bewegt sich da, wo es sich bewegen soll.
Für mich ein weiterer Vorteil: auch bei weiten, fließenden Gewändern entsteht eine schöne Silhouette, was man mit dem Kopftuch sehr schön akzentuieren kann.
Und das Wichtigste: ob im Business-Dress oder im Abaya, selbst bei der Fahrrad-Tour mit Biker-Jacke fühlte ich mich gut und sexy.

Bullet 2Bullet 1Bullet 3Bullet 5

Momente (FAQs)

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Momente (FAQs)

In der Zeit der (nun ja:) Enthaltsamkeit kann ich vielleicht einiges erklären, was gelegentlich auch in persönlichen Nachfragen zur Sprache kam.

S | Sexclubs: Zum aktuellen Nachtleben kann ich wirklich nichts sagen – mein letzter Fetischclub-Besuch liegt mehr als zehn Jahre zurück. Seit Mitte der 90er hatte ich  Clubs wie das Darkside, den Kitkat-Club oder die Privatrunde von Verena & Elvira in Schöneberg besucht, aber irgendwann gemerkt, daß alles erheblich mehr Spaß und Befriedigung bringt, wenn es zwischen Leuten stattfindet, die sich kennen, respektieren und vielleicht sogar mögen. Die erregendsten Momente oder Situationen in diesen Clubs wurden (zumindest was mich angeht) fast immer getrübt durch grotesk/komische Geräusche von nebenan – oder andere Ablenkungen. Und kommt es mir nur so vor oder habe ich wirklich einen Großteil der Zeit damit verbracht, zu erklären (oder »verhandeln«) was geht und was nicht…?

K | Mein Kleiderschrank: Der ist garnicht so übermäßig groß (eigentlich sind es natürlich mehrere…). Allerdings habe ich mich – was das Darunter angeht – schon vor langer Zeit von all dem »bequemen, leicht waschbaren« Kaufhaus-Zeug getrennt. Also hauptsächlich Mieder, Unterkleider, Korsagen, vieles davon beim Trödler oder auf Märkten erstanden, aus schönen Materialien solide gefertigt (und von der Schneiderin Elena bei Bedarf liebevoll repariert), oder gekauft in Läden wie What Katie Did (nicht mal meine Mutter glaubt noch, daß ich nur um sie zu besuchen nach London fliege!). Schöne Abayas und orientalische Mode bekommt man in Berlin natürlich fast überall, und nach wie vor besuche ich die Retro- und Rockabilly-Stores, hauptsächlich für echte Nylons und Schuhe. Und manchmal sitze ich kaffeetrinkend an der Admiralbrücke in Jeans und T-Shirt.

D | Diskretion: Nach einigen wenigen (nicht immer erfreulichen) Kollisionen mit Ehepartnern hatte ich bald beschlossen, daß ich kein Interesse habe wenn eine andere Beziehung im Spiel ist. (Interessant dabei ist, wie viele Männer meinen, an dem Begriff »ungebunden« könnte man heruminterpretieren…) Und natürlich berichtet man von seinen erotischen Umtrieben nicht am nächsten Morgen im Büro; für mich fand (und findet) alles immer bei den Beteiligten statt, nicht in der Öffentlichkeit (ich bin ja nur froh, daß meine frühen Techno- und Fetischclub-Eskapaden in der Vor-Handy-Zeit stattfanden: Himmel, was wäre da jetzt möglicherweise in Umlauf!). Mit dem Professor war ich gelegentlich in der Oper und einmal auf einer dreiwöchigen Reise (und wurde wohl als etwas »unpassende« Affaire interpretiert), mit anderen Bekanntschaften gab es Restaurant-Besuche – nichts aufregendes also (ja sicher, ich war jedesmal vollständig bekleidet!).

(wird fortgesetzt)

FAQ Lust

A Normal Thursday

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A Normal Thursday

It’s Ramadan and we get up early for a breakfast that will hopefully see me through the day. After several days of fasting it’s now – more or less –  as usual, although some fine walnut bread is a welcome addition. Fruit of the day are slices of watermelon. As the wonderful angryegyptiangirl put it so nicely in her brilliantly furious article, »I fast because I’m free to do what I want. I’m a big girl. I can handle a few hours without eating.«

Headless Girdle 2

Since it’s too early for the studio I spend two hours at my desk, tinkering with my playlists, checking up on blogs and forums (MarocZone is down for »server updates«) and adding a few doodles to my sketchbook (see above). (I really should get up early more often – you seem to have more time for everything, and this even includes hugging my sweetie for no apparent reason…)

It’s a sunny, warm day and I put on my »butterfly« abaya – long and flowing, and the smooth light fabric feels soft around the curves (where there are any). The usual high heels (plus, I dig out a pair of my vintage nylons, since I just read all about those, fancy specialist vocabulary and everything!) and I’m off for a walk to my office.

Still more police cars than usual around Kottbusser Tor and Oranienplatz (fugitives and officials are still negotiating…), but the winos are having their liquid breakfast nonetheless and the ducks and tortoise colony in Engelbecken are getting ready for a day in the sun.

A lazy day at the studio – mostly digging out old drawings for »the book«, and around noon it’s three doors down for a few hours of freelance work for my former boss: assembling photos for a Calypso promo pack, and restoring even more Chuck Berry picture sleeves from South Korea and the Netherlands for the Big Box.

In the afternoon I go back to Oranienstraße; no sign of Ramadan in the cafés and kebab shops. There are new arrivals at the comic book store, and I leave with two more hardback volumes of »Tarzan« sunday pages from the 1930s (Hal Foster era!).

A former colleague from my advertising agency days will be celebrating his 60th birthday in a few weeks, and with some of the old crew it was decided to form a choir as a surprise for his birthday bash (we’ll all be travelling down south to his farmhouse). At present we are seven (four women, three boys, including our Chrissie who smiles like a fairground), and we’ve already rehearsed accapella arrangements of Cream’s »I Feel Free« and the Minutemen’s »Corona«. Today we meet at Karin’s flat to try the »Lumpy Gravy Theme«, hummed like the Beatles »Flying«. It’s a big laugh of course, but with a couple of rehearsals it’ll do, we all think. If we eventually do have the courage to actually perform – which some of us are not sure about yet.) It all ends with retelling the old tales, and eventually it’s too late to go to the gym (»You haven’t eaten all day and you’re thinking about visiting your boxing club?!!«), so I head back home.

Still some football viewing going on apparently; policemen are eating bratwurst or kebabs in their cars, tourists are everywhere, and muslim mums are carrying home big bags with freshly made bread.

It’s still hot (there were a couple of short, tropical rain showers during the day), so the evening is spent with windows wide open, lazing on the sofa in my underwear (see below), listening to the new Flaming Lips album (a »short« version of their 24-hour song), baking muffins for next day’s breakfast, and, finally – eating. And drinking.

Headless Girdle 1

Sexbeat-Momente (Hausmädchen 6)

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Sexbeat-Momente (Hausmädchen 6)

Meine regelmäßigen Besuche beim Professor waren zwar bis zu einem gewissen Grad Routine – ich kümmerte mich um den Haushalt, putzte und beschäftigte mich im Garten – gleichzeitig aber auch spannend und überraschend. Ich hatte schnell herausgefunden, daß es ihm gefiel wenn ich meine Rolle über die Kleidung variierte: zwar war ich immer die devote, verhüllte Muslima, aber manchmal trug ich Jeans und Bluse, dann wieder einen langen geblümten Rock, oder auch einen meiner geliebten bodenlangen Kaftans oder Abayas. Und auch was das Darunter betraf ließ er sich gerne überraschen (obwohl ich mich nicht unbedingt bei jedem Treffen soweit zu entblößen hatte…). Seine Vorliebe für viktorianische Korsagen und Unterkleider konnte ich durch einige Trödelfunde bald bedienen; und meine Sammlung von altmodischen Miedern und BHs führte zu manchen überraschenden Reaktionen und »Strafen«.
So hatte ich mich einmal ganz in Unterwäsche der 40er/50er Jahre gekleidet: ein hochgeschnittener elastischer (»formender«) Hüfthalter mit Strapsen, mit niedlichen Schleifchen verziert, ein dazu passender Büstenhalter, der meine Brüste in seltsam spitze, hervorstechende Formen presste, und ein dünnes, halbtransparentes Unterkleid. Schon beim Aufräumen in der Küche hatte der Hausherr mich fordernd und erkundend begrapscht – mein prall »hervorstechender« Busen war selbst unter dem langen Hauskleid nicht zu übersehen.
Schließlich forderte er mich auf, in die Bibliothek zu kommen. Dort hatte ich das Kleid auszuziehen und mich als unterwürfige Sklavin zu präsentieren, auf den leicht gespreizten Knieen, die Hände auf dem Rücken, den Kopf (mit festgestecktem Hijab) gesenkt. Mit einem weichen Seil fesselte er meine Hände und zog das Seil dann um meine Fußgelenke, wodurch sich mein Oberkörper nach hinten beugte und die Brüste zusätzlich nach vorne gedrückt wurden. Die Haltung war nicht unbedingt unbequem, ich war allerdings ziemlich unbeweglich…
Seine Hände (und Finger!) beschäftigten sich eine ganze Weile mit meinem derart präsentierten Körper, und dann holte er sein beachtlich hartes Teil heraus. Er faßte meinen Kopf mit beiden Händen und schob seinen Schwanz zwischen meine Lippen. Während ich ihn bearbeitete, drückte er immer wieder meinen Kopf an seine Hüften, so daß ich durch die Fesselung immer wieder auf den Knien balancierte – wenn er meinen Körper nach vorne zog, wurden die aneinander gefesselten Hände und Füße vom Boden gezogen. Diese kurzen Momente im seltsamen »Schwebezustand« machten mich unheimlich geil, und steigerten die Erregung fast ins Unerträgliche. Nach einer Ewigkeit entlud sich dann auch seine Geilheit in meinen Mund. Er zog sich zurück, und ließ mich – wie ich war – allein, noch bebend vor Erregung, während es mir aus dem Mundwinkel tropfte.
Wieder verging eine »Ewigkeit« (wahrscheinlich eine halbe Stunde…), dann erschien er wieder. Er löste die Fesselung – »damit Du Deine Arbeit fortsetzen kannst…« – und beobachtete dann, wie ich meine Kleidung ordnete und das lange Kleid überstreifte. Ich wollte mich gerade zur Tür wenden, als er mich plötzlich packte und auf den großen Lesesessel warf. Eh ich wußte wie mir geschah hatte ich wieder seinen Schwanz im Mund, und diesmal besorgte er es mir hart und fordernd mit einer zweiten Ladung. Wie schon so oft durfte ich auch diesmal nichts abwischen, und ich setzte dann schließlich meine Hausarbeit fort.
Es wäre allerdings nicht unbedingt überraschend gewesen, wenn er mich an dem Tag noch ein weiteres Mal benutzt hätte… (Immerhin hatte diese Art der rückwärtigen Fesselung uns so gefallen, daß ich später mal in dieser Stellung auch seiner Herrenrunde präsentiert wurde.)

Jahreszeiten

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