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Onkel, Tante und Feierabend

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Onkel, Tante und Feierabend

Es ist schon etwas seltsam, wenn man Teil eines Rollenspiels – und nur teilweise eingeweiht ist. Ein gewisser Überraschungseffekt gehört wohl immer dazu, denn sonst wäre es ja nur eine Vorstellung nach Drehbuch, aber die Hauptpersonen und ihre Absichten sollten vielleicht bekannt sein – andererseits: ich finde natürlich jene Momente überaus spannend, wenn man aus der Realität langsam in eine erotische Situation eintaucht; wenn die Beteiligten sich mit ihren jeweiligen Vorstellungen allmählich fallen lassen und sich ein lustvoller Verlauf entwickelt. Bei mir ist das naturgemäß verbunden mit dem entsprechenden Äußeren, und ich habe auch ausführliche Einleitungen zu schätzen gelernt; wenn man beispielsweise als Dienstmädchen zunächst triviale Hausarbeiten erledigt und erst allmählich die erotischen Aspekte ins Spiel kommen.

Ich war in das Mädchenzimmer zurückgekehrt. Diesmal, früh am Montagmorgen, öffnete mir die Dame des Hauses, meine »Tante« wie sich herausgestellt hatte. Ich wurde wieder in das bekannte Zimmer geschickt, das offenbar unberührt geblieben war seit dem letzten Besuch. Auf dem zerwühlten Bett lag der Teenie-Pyjama wie ich ihn zurückgelassen hatte. Obwohl ich mich mit dem Gedanken an das geplante Age-Play noch nicht so recht angefreundet hatte, war ich etwas besser vorbereitet: die Haare hatte ich mit einem bunten Band zu einem Pferdeschwanz gebunden, und ich trug einen BH aus den 50ern, der die Brüste hervorstechend formte. Auf Miederhosen hatte ich verzichtet zugunsten eines tiefsitzenden, knappen Höschens mit Blumendruck. Ich zwängte mich in den Pyjama und ging in die Küche, wobei ich immer wieder die rutschende Hose hochziehen musste. Das Oberteil spannte über den grotesk spitzen Brüsten, rutschte aber immer wieder über die Schultern und ließ dennoch die Hüften unbedeckt. Es gab Frühstück – Überraschung. Die Tante war diesmal wohl alleine, und erklärte mir bei Kaffee und Müsli, daß ich als die verdorbene »Nichte« künftig erzogen und »angelernt« werden sollte. Meine vorsichtigen Einwände, ob das bei meinem Alter so eine gute Idee wäre, ließ sie nicht gelten. »Das war bisher genau wie erwartet, und hoffentlich für dich auch ganz reizvoll… sonst wärst du kleines Biest ja nicht hier.« Der Rest der Unterhaltung wurde dann in der Rollenverteilung geführt, wobei ich mich schnell mit der gewünschten Situation anfreundete.

Dann klingelte es – und die Tante führte einen Handwerker durch die Küche, der irgendwas am Stromkasten nachsehen mußte. (Bei meiner Ankunft hatte ich bemerkt, daß in der Wohnung darunter offenbar renoviert oder gebaut wurde.) Bei seiner Rückkehr starrte er mich – kein Wunder – unverhohlen an, wie ich da saß, die prallen Rundungen nur unvollkommen bedeckt von dem ausgeleierten, viel zu kleinen Schlafanzug. »Die Kleine braucht noch eine Lektion heute…« hörte ich sie sagen als sie ihn zur Wohnungstür begleitete.

Nun war es wohl wieder Zeit für das Baby-Öl. Ich hatte mich in »meinem« Zimmer auf das Bett zu hocken, und wieder rieb sie mir Brüste, Bauch und Unterkörper ausgiebig mit einem aromatischen Öl ein, wobei sich ihre Finger hin und wieder drängend in Falten und Öffnungen bohrten, und mein überraschtes Zucken mit einem kräftigen Schlag auf den Po quittiert wurde. Sie drückte mein Gesicht jetzt nach vorne in die Kissen, und mit dicken, weichen Seilen fesselte sie meine Handgelenke rückwärts an die Füße: ich hockte jetzt wehrlos auf dem Bett, den Kopf bequem in den Kissen auf dem erhöhten Oberteil, und den Hintern ölig glänzend hochgestreckt mit leicht gespreizten Beinen. Halbherzig zog sie die Pyjamahose halb über den Po – und verließ das Zimmer. Bestimmt eine halbe Stunde verbrachte ich so und hing verwirrten Phantasien und Erwartungen nach. Dann klingelte es erneut – schon wieder ein Handwerker? Ich hörte einen kurzen Wortwechsel, ohne Genaues zu verstehen. Und schon wurde die Tür zu meinem Zimmer geöffnet, »Da ist unsere Kleine, bereit für das Anlernen…« Ob es nun an der fragwürdige Atmosphäre dieses Zimmers lag oder an den Phantasien der Beteiligten – meine Rolle als verdorbene »Nichte« war offenbar erfolgreich. Und diesmal wurde das von eindeutig männlicher Seite bestätigt: das kleine Biest wurde kräftig rangenommen.

Als er schließlich unerkannt verschwand (in meiner Lage hatte ich keine Möglichkeit, mich umzublicken) und nach einer Weile die Tante hereinschaute, lag ich immer noch auf dem zerwühlten Bett und warm lief es zwischen den Beinen über die eingeölte Haut. Und da war sie wieder, die Spannung beim Übergang vom phantasievollen Spiel zurück in die Realität: »Beim nächsten Mal werde ich auch mal meinen Spaß haben, du Luder…« flüsterte sie, als sie mir einen dünnen Morgenmantel reichte und mich zurück in die Küche führte. Und dort stellte sich dann auch mein Beglücker tatsächlich als der bekannte Onkel heraus.


Abends dann ein neuer Versuch mit dem abgesagten Date in schwarzem Leder. Das Wetter war verläßlich grauenhaft – also ein Taxi. Als ich dem Fahrer die Adresse sagte, grinste er wissend: »Ah, das Schlangenhaus. Welche Nummer?« »Kennen Sie sich da aus?« »Wenn Sie Pech haben laufen Sie 20 Minuten an der Fassade entlang bis zum richtigen Eingang…– und mit diesen Schuhen?« Da brauchte er sich keine Sorgen zu machen, aber er setzte mich tatsächlich direkt vor der gewünschten Haustür ab. »Soll ich warten?« »Geben Sie mir Ihre Nummer, dann melde ich mich. Das kann dauern.«

Also klingeln, Fahrstuhl, und überpünktlich war ich zur Stelle. Ein stämmiger, ganz in glänzendes Leder gekleideter Mann öffnete. Ich legte Mantel, Schal und Kopftuch ab und stand nun vor ihm: superkurzer Ledermini, Korsage, eng geschnürtes Oberteil, schwarze Strümpfe und High Heels. Er führte mich ins Wohnzimmer, dämpfte das Licht etwas, und ich mußte mich vor das große Fenster stellen, Hände auf dem Rücken, »zur Begutachtung«. Draußen sah ich in der Dunkelheit die S-Bahn vorbeiblinken, und von hinten erkundeten jetzt seine Hände (in dünnen Lederhandschuhen, natürlich) meine Formen, grapschten an die ausladenen Brüste, strichen über Hüften und Po… er ließ sich Zeit. Dann drängten sich kalte Finger zwischen die Beine, glitten über den Strumpfabschluß, in Spalten und Öffnungen. Ich stöhnte leise, und bei jeder Bewegung gab es einen KLATSCH! auf den Hintern. Schließlich beugte ich mich nach vorne, stützte mich mit den Händen auf der Fensterbank ab, und er schob langsam den engen Rock nach oben. Irgendwoher hatte er jetzt wohl einen Rohrstock oder eine Reitgerte – feurig spürte ich zwei-drei Schläge auf die Pobacken und das stramm sitzende Höschen.

Zu meiner Überraschung blieb es dabei, und die nächste halbe Stunde verbrachte ich als gehorsam-laszive Bedienung, servierte Getränke und wartete unterwürfig neben der Couch. Schließlich lehnte er sich zurück, befahl mir, zwischen seinen Beinen auf die Knie zu gehen, und langsam öffnete er die Knöpfe seiner offenbar großzügig gefüllten Hose. Eine prächtige harte Erregung reckte sich vor meinem Gesicht, ich öffnete die Lippen und schon drückte er meinen Kopf behutsam nach unten. Seine Standfestigkeit war beachtlich und meine Zunge hatte ausdauerndes Vergnügen bis sich schließlich die cremige Erfüllung großzügig über mich ergoß.

So sachlich-rasch wie er mich empfangen hatte verlief auch der Abschied, und als ich im Taxi saß spürte ich immer noch die verschmiert-verklebten Lippen. Spätestens jetzt wird dem Taxifahrer der Zweck meines Besuchs klargeworden sein. »Einen schönen Feierabend« wünschte er mir als ich, endlich vor meiner Wohnung angekommen, ausstieg.

(Überraschungen und ein) Stiller Ausklang

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(Überraschungen und ein) Stiller Ausklang

In diesem, an unerwarteten Ereignissen nicht gerade armen Jahr überrascht dann doch noch ein winterlicher Leserbrief in der HörZu von einem besorgten Herrn:

»Wieso sieht man immer noch bei der überwiegenden Zahl der Moderatorinnen hochhackige Schuhe? Es ist seit langer Zeit bekannt, dass diese Schuhe die Füße nachhaltig schädigen. Leider sehen viele Zuschauerinnen die Akteurinnen im Fernsehen als Vorbilder und machen das nach. Deshalb wäre es an der Zeit, dem Publikum gesünderes Schuhwerk vorzuführen. Der Verzicht auf hochhackige Schuhe wäre ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zur Gleichberechtigung.«

Nun ist eine Fernsehzeitschrift (genauso wie dieser Blog) wohl sicher nicht der Ort, um über Wohl und Wehe von HighHeels zu diskutieren (ich trage die Dinger seit ich fünfzehn war, fast täglich mit größtem Vergnügen; mein Gang und meine Füße haben davon nur profitiert…), aber offensichtlich gibt es immer noch Männer die glauben, sie wüßten am besten was gut ist für »die« Frau. Im Übrigen ist seit langem bekannt, daß eng geknüpfte Krawatten zu Luftleere im männlichen Gehirn führen. Und was die Vorbildfunktion des Fernsehens angeht – wenn das so wäre, dann müßten wir alle in einer Art Wohlfühl-Paradies leben, in dem es keine größeren Probleme gibt als quengelige Kinder, untreue Schwiegersöhne und nervige Besuche der Erbtante.

Zurück in der privaten Wirklichkeit führten die erwähnten unerwarteten (wenn auch nicht überraschenden) Entwicklungen auch dazu, daß die wie üblich fragwürdigen  Einladungen zu Weihnachts- und Neujahrsfesten größtenteils ausgeblieben sind. Also keine Freigetränk-Gutscheine für Single-Damen bei obskuren Parties, und auch keine Einladung (»alles kann, nichts muß…«: ja klar.) in einsame Ferienhäuser an der Ostsee. Selbst das traditionelle Dinner For Us der Viktorianischen Gesellschaft mußte ausfallen! Und wenn man vielleicht doch mal zur Weihnachtsmesse gehen will, muß vorher – per E-mail an den Herrgott – ein Zeitfenster reserviert werden.

Da ist es dann schon tröstlich, wenn wenigstens bei den erotischen Spielchen über Abwechslung und Gelegenheit nicht zu klagen ist. Das offenbar rege Interesse an meinen formenden, einschnürenden und phantasievollen Dessous führte dann auch zu wirklichen Überraschungen – unter manchmal unvorhergesehen zweifelhaften Umständen; zuviel Feiertage und fehlgeleitete Vorfreude führen eben manchmal auch zur Enttäuschung. Erst kürzlich war ein Treffen bereits beendet als mir zum vereinbarten Zeitpunkt die Tür geöffnet wurde: mein Date hatte eine unverkennbare Alkoholfahne und möglicherweise noch andere Stimulanzen konsumiert, sodaß ich augenblicklich kehrt machte auf meinen schicken HighHeels (da haben wir sie wieder…) und mit einem kurzen »Sorry, so wird das nix!« das Weite suchte.

Dann schon lieber ein ruhiger Abend im Lockdown (bzw. in der Badewanne) bei Musik und einem kleinen Whisky, und in Erwartung schwelgen…

Oder in Erinnerungen – was war denn da im Jugendzimmer eigentlich passiert?
Bei dem wenigen Licht das die geschlossenen Vorhänge am Fenster durchließen, konnte ich schemenhaft erkennen, daß mein (offenbar) Erzieher seine Hose öffnete, und barsch zog er mich zu sich: ich kauerte jetzt am Rand des zerwühlten Bettes, seine Hand in meinen Haaren – und schon spürte ich ihn in meinem Mund. Spürbar steigerte sich mit jedem Schmatzen meiner Lippen seine Erregung, wurde größer, härter… und auch ich kam langsam in Stimmung.

Doch dann zog er sich stöhnend zurück… und wieder spürte ich seine energischen Hände, jetzt an den Hüften, die Haut immer noch getränkt und glitschig vom Massageöl, mit dem er mich vorher eingerieben hatte; und das im Raum mittlerweile eine süßliche Parfümwolke verbreitete. Ungeduldig drehte und schubste er mich, bis ich auf den Knien hockte, den Rücken ihm zugewandt. Mit einer Hand drückte er meinem Kopf in die Kissen, mit der anderen zerrte er die klebrige Pyjamahose noch weiter herunter – und dann legte er los, ließ mich seine Härte spüren zwischen den öligen Pobaken, sein haariger Bauch klatschte auf meine prallen Rundungen, ich griff nach hinten, meine Hände klammerten sich an die Oberschenkel und ich stemmte mich ihm entgegen, stöhnte, ließ ihn gewähren – und stöhnte laut als ich seine Entladung spürte.

 

Und dann war ich wieder allein in dem Zimmer. Und nun? War das alles was von mir erwartet wurde? Sollte ich mich davonschleichen? Etwas ratlos wartete ich noch eine Weile, dann öffnete ich leise die Tür. Ich hatte bei der Ankunft bemerkt, daß das Bad schräg gegenüber lag, und dort – endlich wieder bei Tageslicht – konnte ich mich etwas auffrischen. Als ich dann wieder in das Zimmer zurückhuschen wollte um mich anzuziehen, hörte ich aus dem Wohnzimmer »Komm doch mal her! Sofort!!«

Also schlurfte ich dahin, immer noch in dem unpassend albern bedruckten Teenie-Pyjama mit der immerzu vom Hintern rutschenden Hose und dem Oberteil das über den Brüsten spannte und den ölig glänzenden Bauch freilegte. Im Zimmer erwartete mich neben dem Gastgeber überraschenderweise auch eine Dame – was war denn das nun wieder? Sie waren konventionell-locker gekleidet, wie bei einem Besuch unter Freunden, und beide wohl etwas jünger als ich.

Sie ergriff das Wort: »Unsere neue Kleine hat sich ja wohl ganz gehorsam angestellt…« Das Spiel war also noch nicht beendet. Etwas verschämt schlug ich die Augen nieder. Sie trat an mich heran und griff mir von hinten in die Hose und zwischen die Beine. Wieder rutschte der verdammte Pyjama, und ich spürte ihre Finger an meinen feucht-glitschigen Spalten. »Ich glaube beim nächsten Mal gibt es auch was auf den Po. Und wir brauchen mehr Baby-Öl!« Sie lächelte vielsagend und ließ mich an ihrem feuchten Finger lecken.

»Aber jetzt zieh dich an – und dann trinken wir noch einen Kaffee zusammen.« Das wurde dann tatsächlich noch ein gemütlicher Abschluss eines ereignisreichen Tages. Ich war jetzt wieder vollständig bekleidet: langer Rock, taillierte Bluse, die Haare unter dem Hijab gebändigt und festgesteckt. Offenbar waren sie an einem näheren Kennenlernen interessiert. Nun habe ich ja nichts gegen gelegentliche Age-Play-Spielchen – wenn meine Rolle trotz meines Alters vom Gegenüber akzeptiert wird: umso besser – aber ich konnte sie wohl überzeugen, daß mir etwas (jung-)fraulichere Phantasien mehr Vergnügen bringen. Wie auch immer, spannende Aussichten waren das auf jeden Fall. Inklusive Baby-Öl…