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Schlagwort-Archive: Büstenhalter

Normal!

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Normal!

Eine Gratulation geht zunächst an Die Liebeszeitung, die derzeit auf 10 Jahre Leselust zurückblicken kann. Ich finde die Artikel (fast immer) sinnvoll, sinnreich und sinnlich. Und der bei diesen Themen seltsam sachlich-analytische Ton regt dazu an, sich eigene Gedanken zu machen. Hoffen wir auf weiterhin lustreiche Texte und Denkanstöße!

Neulich wurde ich gefragt, ob ich die an dieser Stelle oft beschriebene Wäsche nur bei erotischen Anlässen trage (–…Ideen haben die Leute!). Damit da Klarheit herrscht: keineswegs.

Ein gutsitzendes Korsett – gerade wenn es regelmäßig benutzt und gut „eingetragen“ ist – ist überaus bequem und keinesfalls einengend. Besonders wenn man wie ich einen Großteil des Tages am Schreibtisch verbringt sorgt es für gerade und streßfreie Haltung. Und ein perfekt passender Longline-BH verteilt das Gewicht, entlastet Rücken und Nackenmuskulatur, und hält alle Wölbungen verläßlich an ihrem Platz. Als ich noch regelmäßig zum Boxtraining ging habe ich selbst dabei manchmal Korseletts oder Korsagen getragen – wie erwähnt: die richtige Größe und Passform ist entscheidend. Und wen kümmert es, wenn ein Kollege im Büro meint, unter dem Kleiderstoff am Oberschenkel würden sich Strapse abzeichnen… Gut möglich.

Und geht es nicht immer um die Vorstellung, was sein könnte?

Neues und Altbekanntes

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Aus meinem Faible für Nostalgie-Unterwäsche und speziell »Bullet Bras« habe ich ja noch nie ein Geheimnis gemacht, und regelmäßig durchstöbere ich die Flohmärkte und Trödelläden auf der Suche nach altmodischer Wäsche aus Nachlässen oder Wohnungsauflösungen. Neulich fand ich dabei eine BH-Korsage, offenbar aus den fünfziger Jahren, mit kleineren Gebrauchsspuren aber eigentlich in sehr gutem Zustand. Leider nicht meine Größe (die Körbchengröße würde jedoch passen…), aber die Körbchen hatten eine fast schon übertrieben spitze Form – und damit war der Kauf praktisch beschlossen.

Zuhause stellte ich dann fest, daß es auf dem Rücken tatsächlich vier Reihen von Häkchen gab, sozusagen zur »Fein-Einstellung« der Kleidergröße; und schließlich paßte doch alles perfekt. Der untere Teil reichte angenehm formend bis über die Taille und rückte die Brüste fest in die richtige Position. Die an der Unterbrust leicht gepolsterten Körbchen waren dann erwartungsgemäß sensationell – sie umschlossen wie maßgeschneidert meine Oberweite und formten fast schon grotesk anmutende »Atombusen« wie sie im Buche stehen (bzw. in den zeitgenössischen Illustrierten und Filmheftchen): prall und nach vorne spitz zulaufend, gleichzeitig etwas nach oben gerichtet. Und alles wirkte trotz solider Nähte leicht und transparent; selbst die Nippel zeichneten sich deutlich unter dem Spitze-verzierten Stoff ab. Und was ich besonders mag – obwohl jede Rundung verläßlich am richtigen Platz geformt wird, konnte die Oberweite bei jedem Schritt wogend mitschwingen…

Sind die Damen damals tatsächlich so ihrem Tagesgeschäft nachgegangen? Oder hatte sich etwas aus dem Kostümfundus von Jane Mansfield zu mir verirrt? Um eine mir nahestehende Person zu zitieren – es sah aus als hätte ich den Kühlergrill eines Cadillac unter der Bluse.

Vier vom Doppel-Quartett

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Normal Weekend 2

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Normal Weekend 2

Die Ergebnisse meines Einkaufsbummels waren die Resultate eines Besuchs in einem kleinen Wäschegeschäft, in dem man mich zu meiner Erheiterung seit 20 Jahren als »Fräulein Fatima« begrüßt. Nun kann man ja alle Arten dieser »komplizierten Unterwäsche« (wie meine jüngeren Freundinnen vom Boxclub es nennen) inzwischen bequem im Internet besorgen, und auch in den Dessous-Abteilungen der Kaufhäuser lassen sich – neben dem üblichen ‚praktischen‘ Mikrofaser-Zeug – manche Überraschungen finden, aber manchmal ist eine persönliche Empfehlung genau das Richtige. Besonders wenn sie von jemandem kommt, der nicht nur meine Maße und Größen kennt, sondern auch weiß, bei welcher Marke der Cup D »…immer ein Cup C« ist.

Wie das weiße Korselett der Marke Kudreshov. Ohne Häkchen oder Reißverschluss formt es nur dezent, aber es sitzt fantastisch. Und – was relativ selten ist – bei den vier Strumpfhaltern befinden sich die hinteren wirklich ‚hinten‘ (also da, wo bei Nylons die Naht ist), nicht an der Seite. Das mag für manche gewöhnungsbedürftig sein (z.B. beim Sitzen), aber da ich einige Hüfthalter und Korsetts mit sechs Strapsen benutze, für mich nichts neues. Die Strumpfhalter sind ganz kurz (und nicht verstellbar), und das sorgt für den exakten Halt nicht nur der Strümpfe, sondern auch des gesamten Korseletts. Der umverstärkte BH-Teil stützt selbst meine prallen Brüste zuverlässig ohne das etwas verrutscht. Und mit sehr elegantem Mitschwingen beim Gehen (was ich sonst eigentlich zu vermeiden suche).

 

Festen Halt gibt ein Klassiker wie der Longline-BH ‚Doreen‘ von Triumph. Dies ist wirklich ein Meisterstück der Schneiderkunst: ohne Einlagen oder Drähte, lediglich mit strategisch gesetzten Nähten werden die Brüste in eine fast schon ‚Bullet Bra‘-ähnliche Form gebracht.

Mit den breiten Trägern, dem bequemen unteren Band und dem breiten Rücken ist das alles ein Muster an Funktionalität und Passform. Und wie die Dame im Wäschegeschäft bei der Anprobe so schön formulierte: »Da kennen wir doch alle einige Herren, die bei dem Anblick allen Anstand verlieren…«

A Normal Weekend

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Etwas über Bullet Bras

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Etwas über Bullet Bras

Nachdem anderswo bereits viel Lobendes über den Bullet Bra geschrieben wurde, bleibt mir nicht mehr viel hinzuzufügen. Natürlich muß man die überspitzte (haha) Madonna-Variante erstmal vergessen, und ich selber habe schon lange keine Ambitionen mehr, als Fifties ‘Sweater Girl’ herumzulaufen.
Aber beim Packen für die letzten Reisewochen merkte ich, daß im Koffer eigentlich kaum andere BH-Varianten waren – und ich hatte vor allem nach Bequemlichkeit ausgesucht. Im Laufe der Zeit habe ich mir einige dieser Büstenhalter angeschaft; die meisten davon Originale aus den 50er und 60er Jahren, bei denen die Brüste unweigerlich in hervorragende, spitze Formen gebracht werden. In der Tat sind besonders die Vintage-Modelle (aber auch moderne Versionen von z.B. What Katie Did) überaus raffiniert konstruiert, mit breiten Trägern, Unterbrustband und durchdachten Einlagen – was besonders dem Rücken und der Körperhaltung zugutekommt.

Bullet 4
Und was die überspitzte, ‘unnatürliche’ Form angeht: was sind schon natürliche Formen! Mir gefällt es, daß (wie frau so schön sagt) die beiden Mädels gut verpackt sind; da rutscht kein Träger, und alles bewegt sich da, wo es sich bewegen soll.
Für mich ein weiterer Vorteil: auch bei weiten, fließenden Gewändern entsteht eine schöne Silhouette, was man mit dem Kopftuch sehr schön akzentuieren kann.
Und das Wichtigste: ob im Business-Dress oder im Abaya, selbst bei der Fahrrad-Tour mit Biker-Jacke fühlte ich mich gut und sexy.

Bullet 2Bullet 1Bullet 3Bullet 5

Sunday Morning Fun

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Sexbeat-Momente (Hausmädchen 6)

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Sexbeat-Momente (Hausmädchen 6)

Meine regelmäßigen Besuche beim Professor waren zwar bis zu einem gewissen Grad Routine – ich kümmerte mich um den Haushalt, putzte und beschäftigte mich im Garten – gleichzeitig aber auch spannend und überraschend. Ich hatte schnell herausgefunden, daß es ihm gefiel wenn ich meine Rolle über die Kleidung variierte: zwar war ich immer die devote, verhüllte Muslima, aber manchmal trug ich Jeans und Bluse, dann wieder einen langen geblümten Rock, oder auch einen meiner geliebten bodenlangen Kaftans oder Abayas. Und auch was das Darunter betraf ließ er sich gerne überraschen (obwohl ich mich nicht unbedingt bei jedem Treffen soweit zu entblößen hatte…). Seine Vorliebe für viktorianische Korsagen und Unterkleider konnte ich durch einige Trödelfunde bald bedienen; und meine Sammlung von altmodischen Miedern und BHs führte zu manchen überraschenden Reaktionen und »Strafen«.
So hatte ich mich einmal ganz in Unterwäsche der 40er/50er Jahre gekleidet: ein hochgeschnittener elastischer (»formender«) Hüfthalter mit Strapsen, mit niedlichen Schleifchen verziert, ein dazu passender Büstenhalter, der meine Brüste in seltsam spitze, hervorstechende Formen presste, und ein dünnes, halbtransparentes Unterkleid. Schon beim Aufräumen in der Küche hatte der Hausherr mich fordernd und erkundend begrapscht – mein prall »hervorstechender« Busen war selbst unter dem langen Hauskleid nicht zu übersehen.
Schließlich forderte er mich auf, in die Bibliothek zu kommen. Dort hatte ich das Kleid auszuziehen und mich als unterwürfige Sklavin zu präsentieren, auf den leicht gespreizten Knieen, die Hände auf dem Rücken, den Kopf (mit festgestecktem Hijab) gesenkt. Mit einem weichen Seil fesselte er meine Hände und zog das Seil dann um meine Fußgelenke, wodurch sich mein Oberkörper nach hinten beugte und die Brüste zusätzlich nach vorne gedrückt wurden. Die Haltung war nicht unbedingt unbequem, ich war allerdings ziemlich unbeweglich…
Seine Hände (und Finger!) beschäftigten sich eine ganze Weile mit meinem derart präsentierten Körper, und dann holte er sein beachtlich hartes Teil heraus. Er faßte meinen Kopf mit beiden Händen und schob seinen Schwanz zwischen meine Lippen. Während ich ihn bearbeitete, drückte er immer wieder meinen Kopf an seine Hüften, so daß ich durch die Fesselung immer wieder auf den Knien balancierte – wenn er meinen Körper nach vorne zog, wurden die aneinander gefesselten Hände und Füße vom Boden gezogen. Diese kurzen Momente im seltsamen »Schwebezustand« machten mich unheimlich geil, und steigerten die Erregung fast ins Unerträgliche. Nach einer Ewigkeit entlud sich dann auch seine Geilheit in meinen Mund. Er zog sich zurück, und ließ mich – wie ich war – allein, noch bebend vor Erregung, während es mir aus dem Mundwinkel tropfte.
Wieder verging eine »Ewigkeit« (wahrscheinlich eine halbe Stunde…), dann erschien er wieder. Er löste die Fesselung – »damit Du Deine Arbeit fortsetzen kannst…« – und beobachtete dann, wie ich meine Kleidung ordnete und das lange Kleid überstreifte. Ich wollte mich gerade zur Tür wenden, als er mich plötzlich packte und auf den großen Lesesessel warf. Eh ich wußte wie mir geschah hatte ich wieder seinen Schwanz im Mund, und diesmal besorgte er es mir hart und fordernd mit einer zweiten Ladung. Wie schon so oft durfte ich auch diesmal nichts abwischen, und ich setzte dann schließlich meine Hausarbeit fort.
Es wäre allerdings nicht unbedingt überraschend gewesen, wenn er mich an dem Tag noch ein weiteres Mal benutzt hätte… (Immerhin hatte diese Art der rückwärtigen Fesselung uns so gefallen, daß ich später mal in dieser Stellung auch seiner Herrenrunde präsentiert wurde.)

Untendrunter…

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Untendrunter…

Es könnte durchaus sein daß ich bestickte Höschen und Büstenhalter trage, z.B. von Fräulein Annie. Darüber ein kurzes Hemdchen, und einen altmodischen (aber schönen) Hüfthalter mit Strapsen und Strümpfen. Die Haare werden gebändigt mit einem Bone/Untertuch mit verzierter Bordüre, und ein im Nacken geknotetes Tuch bringt die richtige Form und den Halt. Ein kurzes Jäckchen und ein Unterrock (beides vom Trödelmarkt) glätten die Formen und Kurven und sorgen dafür, daß das knöchellange, in der Taille gebundene Kleid schön fließt und schwingt. Ein großer weicher Hijab braucht nur noch leicht mit ein, zwei Nadeln fixiert werden und schon bin ich bereit für einen Sommerspaziergang – vielleicht auch nur bis zum nächsten Plattenladen…

Underneath 2