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Schlagwort-Archive: Lingerie

Pläne

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Pläne

Die famose Liebeszeitung berichtet, daß eines unserer offenbar seriösen Medien erstaunt ist, daß – trotz Corona! – die Menschen sich weiterhin bei »Sex-Dates« treffen. Wahrscheinlich ist man dort auch überrascht, daß die Leute weiterhin Nahrung zu sich nehmen – wo doch jetzt die Restaurants alle geschlossen sind…

Jeder hat sich wohl in den letzten Monaten bei irgendeinem Aspekt seines Lebens umorientieren müssen, und unabsichtlich dabei wohl auch mal völlig neue Entwicklungen ausgelöst. Eine Freundin erzählte mir, daß ihre Blind Dates nicht mehr am Freitagabend in diskret-schummrigen Bars ihren Anfang nehmen, sondern daß sie sich zum ersten realen Kennenlernen nach Chat und Bildertausch online jetzt am Samstagnachmittag zu einem Spaziergang im Park verabredet – Treffpunkt Minigolfplatz. Bei Gefallen landet man gewohnt zügig in irgendeinem nahegelegenen Bett, und es hat den Vorteil, daß sich die Beteiligten bei Tageslicht (und mehr oder weniger nüchtern…) miteinander vertraut machen können.

 

Meine eigenen liebgewonnenen Aktivitäten im erotischen Bereich kamen größtenteils zum Stillstand – wegen eingebildeter, vorausahnender oder tatsächlicher Kontaktbeschränkungen. Also erstmal kein Vorführen des Dienstmädchens vor der Herrenrunde beim privaten Dinner… Als Putzhilfe mit Hijab, Schürze und in nostalgischer Unterwäsche gab es jedoch weiterhin zu tun: ist der Hausherr doch neuerdings im Home-Office beschäftigt. Meine ersatzweisen Gastauftritte in den Videochats des freundlich-verschwiegenen Clubs waren daher ohne Ambitionen »passiert«, eher aus Eitelkeit oder Neugier.

Aber die (zugegeben: vereinzelten) Nachfragen noch Wochen später führten dann während der (andauernden) zweiten Zwangspause zu gelegentlichen Wiederholungs-Besuchen auf den Smartphones der Stammgäste. Nach meinem kürzlichen versuchsweisen Hilfseinsatz wurde ich dann von der Chefin wieder einmal (»Wir müssen reden…«) zum Gespräch eingeladen. Was da im Nachhinein an Kommentaren und Vorschlägen eingetrudelt war gab dann doch zu denken. Selbst wenn man den reinen Quatsch und Unfug beiseite ließ (»…sie könnte dann gleich bei mir einziehen« bzw. »Festanstellung 24/7 erwünscht« usw.), blieben doch eine Handvoll ernstzunehmender »Angebote« für die orientalische Dienerin, die sich trotz Einsichten auf die altmodisch-erotischen Dessous und die stramm verpackten Rundungen stets verschleiert gezeigt hatte.

Und die dann am Ende der Gespräche tatsächlich ins Team aufgenommen wurde – zwar lediglich für individuellen »Escort«, ansonsten aber mit allem Drum & Dran wie Steuernummer und Attest. Bei aller (im wahrsten Sinne des Wortes) Abenteuer-Lust hatte ich auch von Anfang an klar gemacht, daß meine Interessen vor allem phantasievoll-erotischer Art sind – Rollenspiele eben, mit Fetischen, Szenarien oder Kleidung als Ausgangspunkt der wie auch immer gearteten Dates. Wenn nun diese Treffen nicht durch persönliche Empfehlung aus dem Bekanntenkreis zustandekommen, sondern durch den Club, dann kann einem das nur recht sein. Man wird sehen… Jedenfalls werde ich den anderen im Team wohl kaum Konkurrenz machen wenn es um »Verkehr« geht (wie es so schön heißt), oder Schulmädchen-Outfit gefragt ist (das mir in meinem Alter sowieso keiner abnimmt). Aber die Premiere zeigte, es sind die ungeplanten Überraschungen die am Ende zur allgemeinen Zufriedenheit führen.

Wobei mögliche Dienstleistungen momentan wohl eher selten (oder überhaupt nicht) zu realisieren wären. Immerhin, wie uns die Presse informiert –  »Frauen und Männer« treffen sich weiterhin um Spaß zu haben. Es besteht also noch Hoffnung.

Geschäftsreisen

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Geschäftsreisen

Was hatte man früher nicht alles beachten (oder umgehen) müssen wenn es mal zu einem erotischen Date im Hotelzimmer ging. Da wurde auch mal nach einer fiktiven Zimmernummer gefragt (um überhaupt in die Nähe zum Lift zu kommen), im Fahrstuhl das Make-up aufgefrischt, und es gab immer etwas Dringendes »persönlich« abzugeben – oder man wurde nach peinlicher Warterei am Empfangstresen (»Ah, Frau Kollegin…«) abgeholt. In manchen Hotels kenne ich heute noch die Personal-Eingänge und die Treppenhäuser in denen man sich bei Bedarf auch mal ungestört umziehen kann. Und unvergessen der Portier, der mir wiedererkennend zublinzelte als ich nach Zimmer 215 fragte. Und dann breit grinste als ich erklärte daß wirklich nur meine Mutter zu Besuch in der Stadt sei…

Heutzutage geht alles mit Chipkarte, Code und PIN-Eingabe, und verschmitzt blickende Portiers gibt es wahrscheinlich nur noch im Grand Hotel. Die beiden Damen neulich jedenfalls trafen keine Menschenseele auf ihrem Weg vom Taxi bis in den dritten Stock des Businesshotels, und ungestört wackelten sie auf ihren Highheels die Flure entlang. Selbst die Aufzeichnungen der überall präsenten Kameras bekam wahrscheinlich kein menschliches Auge zu sehen bevor sie routinemäßig gelöscht wurden.

Die neuerdings wieder stattfindenden Videochats hatten nämlich zu einer unverhofften Ergänzung meiner Spanking-Erfahrungen geführt. Nach dem Lockdown-bedingten Stillstand der versprochenen »Ausbildung« war ich natürlich sehr interessiert, als Ewa – eine meiner Streaming-Partnerinnen – fragte, ob ich sie zu einem Date begleiten würde. »Ehrlich gesagt, ich habe keine Lust drei Tage mit rotem Po herumzulaufen… und dir scheint das ja Spaß zu machen.« Und so standen wir also in weißen Blusen und kurzem (sie) bzw. langem Rock (ich) vor der Tür des Hotelzimmers, die ein Herr mittleren Alters öffnete. Geschäftsbesuch also.

Szenarien oder Rollenspiele waren hier nicht gefragt, und nach höflich-minimalem Smalltalk kniete ich schon ohne Rock und Höschen vor dem Bett, vornübergebeugt, die Hände nach vorne an einen Bettpfosten gefesselt. Ich trug ein schwarzes Spitzenkorsett mit Strumpfhaltern, die jetzt über dem emporgereckten Hintern spannten. Ein paar kurze Schläge mit der flachen Hand, und mein geil-seufzendes Stöhnen schien ihm zu gefallen. Zunächst jedoch blieb ich und mein brennendes Hinterteil unbeachtet – Ewa widmete sich, jetzt in Strapsen und offenem Lackleder-BH, seinem offenbar beachtlichen »Business-Plan«.

Ich wurde dann für einige Zeit ziemlich durchgeschüttelt durch das Treiben direkt neben mir, und nach einem nicht zu überhörenden Abschluss hatte ich dann fast den Eindruck, daß unser »Geschäfts«-Besuch hier beendet sei. Doch da klatschte es unverhofft wieder auf meinen blanken Po; ich seufzte überrascht und eine Welle der Lust durchfuhr mich. Wieder ein Klaps, es prickelte und brannte, ich wollte mehr davon. Ich wiegte mich in den Hüften soweit das ging – Patsch! – und ich wurde immer geiler und stöhnte unverhohlen. Zwischen den Hieben griff er mir in den prallen festen Po, faßte zwischen die Schenkel, fingerte nach oben… wahrscheinlich bemerkte er, wie ich – auf dem Bauch liegend, gefesselt in den zerwühlten Kissen – verstohlen einen Blick auf seine wieder zu beachtlicher Größe gekommene Erregung erhaschte.

Seine Finger hatten wohl auch meine Bereitschaft erspürt – aber nichts in dieser Richtung war vereinbart worden. Trotz seiner erkennbaren Begierde zögerte er, aber nach einem zustimmenden Blick von Ewa gab ich meine Aufforderung weiterzumachen. Ein paar weitere Klatscher steigerten meine Begierde noch weiter, und dann bearbeitete er das geschundene Hinterteil mit kräftigen tiefen Stößen… Von mir aus hätte diese unerwartete Extase, brennend, lustvoll, schmerzhaft und intensiv, noch länger so weitergehen können, aber schon bald spürte ich wie seine warme Entladung an meinen bestrumpften Schenkeln heruntertropfte.

Als wir wieder zu Atem gekommen waren, konnten wir uns dann ohne Hast bereitmachen, um wieder an die Öffentlichkeit zu gehen. Seltsamerweise begegneten uns auf dem Rückweg im Flur und im Lift jetzt auch andere Gäste des Hotels; trotz Alltagsmaske hatte ich den Eindruck, jeder würde ganz genau wissen, was wir gerade erlebt hatten. Und meine vagen Zweifel ob ich die Erwartungen erfüllt hatte wurden auf dem Weg nach Hause schnell beseitigt. »Alles genau richtig gelaufen. Und wer hätte gedacht daß auch noch deine verborgenen Talente zum Einsatz kommen! Und so gut bist du beim ’sport on channel two‘ …haha

Nebenbei bemerkt

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Nebenbei bemerkt

Nun richten sich meine gelegentlichen Äußerungen hier ja an einen relativ begrenzten Kreis von Lesern, und man könnte einiges an Kenntnis der Umgebung und der Anlässe vorauszusetzen – aber man steckt eben nicht drin.

Vielleicht habe ich mich auch unklar ausgedrückt; jedenfalls geistern ein paar Sätze von mir neuerdings durch die virtuelle Welt unter dem Motto »Shitstorm« – der entstanden sein soll wegen des Anblicks eines wohlgeformten Busens in einem Videostream. Also ich weiß ja nicht… es sollte eigentlich klar sein daß Leute, die sich persönlich zu einem quasi-privaten Erotik-Treffen bei InstaFacebook einladen lassen, wohl kaum empört sind wenn sie zu sehen kriegen was sie zu Recht erwarten. Die von mir erwähnten zahlreichen Online-Kommentare waren natürlich durchweg zustimmend; auch wenn mich das, nun ja: sprachliche Niveau etwas erstaunt hat. Da kamen dann die Klischees und Tabus, mit denen ich bei meinen Rollenspielen lustvoll, manchmal fast ironisch spiele, dann doch sehr direkt zur Sprache. Was aber dem Anlass entsprechend durchaus passend war – sog. „social media“ eben, und nicht das Literarisch-Erotische Colloquium. Alles aber (dies auch zur Ehrenrettung meiner damaligen und gegenwärtigen Kolleginnen) weit entfernt von wie auch immer definierten »Shitstorms«. Die finden nach wie vor woanders statt.

Kontakte und kontaktlos

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Kontakte und kontaktlos

Wie es so schön heißt – die besten Pläne werden manchmal durchkreuzt weil einem das Leben in die Quere kommt. Durch die allumfassenden Virenbekämpfung-Maßnahmen im Frühjahr wurde nicht nur das vielversprechende Erziehungsspiel sozusagen schlagartig beendet – nach dem Besuch im Hinterzimmer Anfang März konnte es leider zu keinen weiteren Kontakten kommen – auch ansonsten gab es überraschende Entwicklungen. Wer hätte gedacht, daß mich hierzulande ein Innenminister dazu auffordert, mein Gesicht zu verschleiern, oder daß Kirchen und Bordelle mit der gleichen Begründung geschlossen werden…

Immerhin konnten die Hausmädchen-Dienste weiterhin stattfinden: meine vor Jahren angeschaffte Sammlung von Niqab-Schleiern kam zum unerwarteten Einsatz (auch ein braves Hausmädchen bedeckt folgsam Mund und Nase…) und führte zu überraschenden erotischen Inspirationen seitens der Herrschaft, und auch mein neuentdecktes Interesse an Fesselungen war zeitweise wieder gefragt.

Denn die Betreiberin des kleinen Vorort-Nachtclubs meldete sich und fragte, ob ich Interesse hätte, mich vor einer Kamera zu zeigen – bei einem privaten Livestream. Dies war in den ersten Tagen des umfassenden Lockdowns, und Veranstalter und Clubs suchten nach Möglichkeiten, den Kontakt zu den »Kunden« aufrechtzuhalten. Einige der Mädels hatten sich bereits gelegentlich via Videostream bei Instagram, Facebook etc. präsentiert: mit Handy gefilmte halbstündige Peepshows aus dem Wohn- oder Schlafzimmer, harmloses Herumalbern in Reizwäsche oder Negligé, um nicht vollends in Vergessenheit zu geraten.

Nun hatte ich weder Interesse an einer nachgestellten Bondage-Session noch irgendwelche monetären Ambitionen – andererseits hatte mein kleines Zwischenspiel abseits der mileu-erprobten Lack/Leder- und Schulmädchen-Klischees wohl hier und da zu Reaktionen geführt… Ich schlug deshalb – neugierig war ich natürlich schon sehr – einige meiner Rollenspiel-Szenarien vor. So gab es dann irgendwann den Gastauftritt einer (natürlich verschleierten) Dame, offenbar zufällig in die Runde geraten, die dann unvermeidlicherweise, und nach vergeblichem Sträuben nicht nur ihre Rundungen sondern auch die altmodischen Dessous zeigt.

Nach all den bisherigen Erfahrungen bei Rollenspielen war das beileibe nichts Neues für mich, aber die laufenden Online-Kommentare ließen durchaus erahnen, wieviele eingebildete, verordnete oder politisch-korrekte Tabus bei den Zuschauern ins Wanken geraten, wenn die unscheinbare »Nachbarin« mit Kopftuch oder die folgsame »Angestellte« im braven Kleid sich auf solche Spielchen einlassen. Ich fand es immerhin schmeichelnd was da so alles offenbar in Wallung geriet beim Anblick eines simplen hautfarbenen Mieders oder eines wohlgefüllten Büstenhalters.

Aber gut – wahrscheinlich ist es erstmal vor allem die Phantasie (und der Reiz der als nicht mehr zeitgemäß verpönten Gedanken) auf die wir uns in der derzeitigen Situation noch am ehesten verlassen können.

Ein Erstes Mal (eins von einigen)

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Wer spezielle erotische Vorlieben ausleben möchte, findet im Netz eine bunte Auswahl von Foren, Chats und Communities. Wenn solche Phantasien aber in der realen Welt (wie auch immer) verwirklicht werden sollen, wird es schon etwas schwieriger. Meine eigenen Ausflüge, Abenteuer und Spielchen in dieser Art sind nun auch nicht gerade die Art von Dates, die spontan von einer Handy-App organisiert werden – daß ich bei der Rollenverteilung die passive, unterwürfige Variante bevorzuge heißt ja nicht, daß meine Telefonnummer bei den Stellenanzeigen zu finden ist.

Meistens sind es Gleichgesinnte, die untereinander Empfehlungen weitergeben, oder eine verschwiegene Dame gibt einer anderen verschwiegenen Dame einen Hinweis… Aber wann geht es konkret zur Sache, wie fängt es dann an beim Ersten Mal? Vor allem: jedesmal anders.

Da gibt es – um ein Beispiel zu nennen – diese Dating-Portale für Muslime, die zum einen mehr oder weniger offensichtliche Heiratsbörsen sind, zum anderen jedoch Gelegenheit zum unverbindlichen Chatten in einem einigermaßen definierten Umfeld bieten (wenn ich mit meiner Tante plaudere muß das nicht unbedingt im Bondage-Forum stattfinden…). Jemand hatte mich dorthin eingeladen und wie das so ist, klopfen dann auch andere an. Ein Herr ließ sich nicht einmal von meinen Beteuerungen abhalten, daß ich keineswegs heiratswillig sei, und so entwickelte sich ein lockerer Kontakt, der schon bald reichlich frivol wurde. Und es stellte sich heraus, daß er wenig an arabischer Kultur interessiert war, aber umso mehr an dem, was sich unter Hijab und Schleier an erotischen Geheimnissen verbarg. Da er sich – im richtigen Moment durchaus humorvoll – klug artikulieren konnte, kam es schließlich zu gelegentlichen Telefonaten. Und dann, ich hatte es befürchtet: der offenbar unvermeidliche Berlin-Besuch mit der Bitte um ein Treffen.

Was ich allerdings nicht erwartet hatte, war die Einladung zu einem Abend in der Komischen Oper. Meine Abwehr-Reflexe schmolzen dahin bei dem Gedanken, endlich mal wieder im eleganten marokkanischen Abendkleid zu erscheinen (ein Vergnügen, daß ansonsten auf Hochzeitsfeste in Familie und Bekanntenkreis beschränkt ist).

Am verabredeten Abend entschied ich mich für ein einigermaßen festlich-dezentes Erscheinungsbild und fiel unter dem Opernpublikum wahrscheinlich garnicht so sehr auf: schwarzer bodenlanger Abaya mit sparsamen ornamentalen Verzierungen und sandfarbener Hijab, der die Oberweite je nach Bedarf betonen oder verschleiern konnte. Mein Begleiter war offensichtlich begeistert, und unsere Gespräche entwickelten sich im Laufe des Abends von ironisch-frivolen Anspielungen zu einem erotisch-obszönen Austausch.

Da war es dann reichlich überraschend, daß die Taxifahrt zu meiner Wohnung (während der neugierige Hände eifrig meine Dessous zu erkunden versuchten) mit einem galanten Abschied endete. Und er dann allein zurück ins Hotel fuhr… dabei hatte ich mir die eventuell erforderlichen Abwehr-Floskeln schon zurechtgelegt!

Der etwas irritierende – jedoch ja durchaus positiv zu sehende – Ausgang des Abends wurde dann am nächsten Tag korrigiert mit einem wilden Nachmittag im Hotelzimmer, bei dem keiner von uns beiden wirklich nackt war, jeder jedoch spritzig und eindringlich auf seine Kosten kam.

Resonanzkörper

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Resonanzkörper

Es ist schon seltsam – eine Nebenbei-Bemerkung über den (nicht unbedingt nur erotischen) Realismus meiner Rollenspiele sorgt für eifriges Nachfragen, und die Liebeszeitung stellt passenderweise die Frage, ob beim Rollenspiel geglaubt wird, man »sei wirklich diese Person«… Resonanz ist ja nicht schlecht , und vielleicht auch Ansporn, daß ich meine Gedanken sortiere und für Klarheit sorge.

Ich bin also bei gelegentlichen erotischen Spielchen als »Dienstmädchen« auch als solches tätig : das hat bei mir aber weniger mit Schauspielerei oder Method Acting zu tun als mit der Zeit, die man sich nimmt für dieses Spiel. Diese Art Rollenspiele sind eben keine kompakten Kurz-Dates mit klar abgegrenzten Abläufen und Fetischen, sondern man einigt sich auf eine Ausgangsposition (die besagten Rollen, vielleicht eine Situation oder Szenerie…) – und dann läßt man sich treiben von der Logik, der Lust und der Interaktion der gewählten Rolle. Und wohl jeder der sich auf so etwas einlässt wird es schon mal erlebt haben, daß einer (oder beide) der Beteiligten nach einer Weile merken, daß es einfach nicht funktioniert… oder es entwickelt sich alles in eine unvorhergesehene Richtung: Reaktionen, Verhalten und nicht zuletzt der Weg zur Lust muß manchmal erst gefunden werden. Hilfreich ist dabei häufig ein gewisser Realismus, und das »Hausmädchen« beschäftigt sich demzufolge zunächst mit dem Abwasch (und ein »strenger Herr« erscheint natürlich auch nicht im T-Shirt, sondern trägt Anzug und Weste).

Im Idealfall geht man dann in der Rolle auf – aber man verliert sich nicht darin; gelegentliche Zwischenbemerkungen und Kommentare sind manchmal nötig, und man sollte dabei nicht gleich »aus der Rolle fallen«. Dies alles hat natürlich vor allem mit der persönlichen Einstellung zu tun, und ob die Beteiligten dabei eine gemeinsame Ebene haben, und macht die Suche nach dem passenden Gegenüber manchmal gewiss mühselig. Es reicht eben nicht, einfach ein paar Kleidungs-Fetische aufzulisten – besonders wenn man wie ich vieles davon (zumindest was das Darunter betrifft) tagtäglich zum eigenen Wohlbefinden trägt (siehe unten). Um das sozusagen: »Bewerbungsgespräch« wird man nicht herumkommen, und statt schauspielerischer Ambitionen oder einem ausgefeilten Drehbuch kommt es letztendlich darauf an, ob die Fantasien sich ergänzen und die Atmosphäre stimmt.

A Normal Friday (at last)

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A Normal Friday (at last)

Slowly – but steadily – getting in shape again:

  

 

Preisen wir den Unterrock

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Preisen wir den Unterrock

Zugegeben – ich mochte ihn nicht. Meine Tanten hatten immer darauf bestanden, daß unter langen Kleidern (und es gab nichts anderes als lange Kleider und Röcke…) ein Unterrock oder Unterkleid getragen wurde. Aus durchscheinender Synthetik, pastellfarben, mit dünnen Trägern und Spitze im Oberteil, und mindestens bis zum Knie reichend. Als ich dann alt genug war, um auf Jeans und Shirt zu bestehen, hatte sich auch das Thema Unterrock fürs erste erledigt. Obwohl es im Fernsehen diese alten Filme gab, mit Elizabeth Taylor oder Sophia Loren – und beide schienen den halben Tag lang im Unterkleid herumzulaufen, und das hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Wenn man sich dann schließlich mehr und mehr für Retro-Kleidung entscheidet (besonders was das Darunter angeht), ist es allerdings unvermeidlich: all die Häkchen, Knöpfe, Clips und Schleifen machen sich unweigerlich bemerkbar, und Abhilfe schafft das schicke Unterkleid: das Material nicht zu filigran, aber schön geschmeidig und glatt fließend.

Und natürlich hat es auch seine erotischen Reize, dieses Zwischenstadium wenn man ausgezogen ist – aber nicht nackt. Wenn pralle Rundungen schwer im dünnen Stoff liegen, die Blöße unter straffen Falten und bestickten Säumen zu erahnen ist. Ich bin mir ziemlich sicher, daß manche der Herren, die mir dabei zugeschaut haben wie ich „Hausarbeit“ im gerüschten,  altmodischen Unterkleid erledigt habe, nicht nur fragwürdige Erinnerungen aufgefrischt haben… der (oder die) einzelne wird zu feuchten Spielen inspiriert worden sein, möchte das nass auf der Haut klebende Material erkunden, ertasten was drunter ist…

Es bleibt allerdings der einfache praktische Nutzen – gerade ein figurbetonter langer Rock trägt sich ausgesprochen angenehm über einem Unterkleid: da schwingt und fließt der Stoff, ohne das es hakt oder aufträgt. Und wenn man nach der Arbeit zuhause ist, kann man den Rest des Tages im Unterrock verbringen. Wie die Loren: ausgezogen, aber nicht nackt.

Lazin‘ on a (Black) Sunday…

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A Normal Weekend

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