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(Überraschungen und ein) Stiller Ausklang

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(Überraschungen und ein) Stiller Ausklang

In diesem, an unerwarteten Ereignissen nicht gerade armen Jahr überrascht dann doch noch ein winterlicher Leserbrief in der HörZu von einem besorgten Herrn:

»Wieso sieht man immer noch bei der überwiegenden Zahl der Moderatorinnen hochhackige Schuhe? Es ist seit langer Zeit bekannt, dass diese Schuhe die Füße nachhaltig schädigen. Leider sehen viele Zuschauerinnen die Akteurinnen im Fernsehen als Vorbilder und machen das nach. Deshalb wäre es an der Zeit, dem Publikum gesünderes Schuhwerk vorzuführen. Der Verzicht auf hochhackige Schuhe wäre ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zur Gleichberechtigung.«

Nun ist eine Fernsehzeitschrift (genauso wie dieser Blog) wohl sicher nicht der Ort, um über Wohl und Wehe von HighHeels zu diskutieren (ich trage die Dinger seit ich fünfzehn war, fast täglich mit größtem Vergnügen; mein Gang und meine Füße haben davon nur profitiert…), aber offensichtlich gibt es immer noch Männer die glauben, sie wüßten am besten was gut ist für »die« Frau. Im Übrigen ist seit langem bekannt, daß eng geknüpfte Krawatten zu Luftleere im männlichen Gehirn führen. Und was die Vorbildfunktion des Fernsehens angeht – wenn das so wäre, dann müßten wir alle in einer Art Wohlfühl-Paradies leben, in dem es keine größeren Probleme gibt als quengelige Kinder, untreue Schwiegersöhne und nervige Besuche der Erbtante.

Zurück in der privaten Wirklichkeit führten die erwähnten unerwarteten (wenn auch nicht überraschenden) Entwicklungen auch dazu, daß die wie üblich fragwürdigen  Einladungen zu Weihnachts- und Neujahrsfesten größtenteils ausgeblieben sind. Also keine Freigetränk-Gutscheine für Single-Damen bei obskuren Parties, und auch keine Einladung (»alles kann, nichts muß…«: ja klar.) in einsame Ferienhäuser an der Ostsee. Selbst das traditionelle Dinner For Us der Viktorianischen Gesellschaft mußte ausfallen! Und wenn man vielleicht doch mal zur Weihnachtsmesse gehen will, muß vorher – per E-mail an den Herrgott – ein Zeitfenster reserviert werden.

Da ist es dann schon tröstlich, wenn wenigstens bei den erotischen Spielchen über Abwechslung und Gelegenheit nicht zu klagen ist. Das offenbar rege Interesse an meinen formenden, einschnürenden und phantasievollen Dessous führte dann auch zu wirklichen Überraschungen – unter manchmal unvorhergesehen zweifelhaften Umständen; zuviel Feiertage und fehlgeleitete Vorfreude führen eben manchmal auch zur Enttäuschung. Erst kürzlich war ein Treffen bereits beendet als mir zum vereinbarten Zeitpunkt die Tür geöffnet wurde: mein Date hatte eine unverkennbare Alkoholfahne und möglicherweise noch andere Stimulanzen konsumiert, sodaß ich augenblicklich kehrt machte auf meinen schicken HighHeels (da haben wir sie wieder…) und mit einem kurzen »Sorry, so wird das nix!« das Weite suchte.

Dann schon lieber ein ruhiger Abend im Lockdown (bzw. in der Badewanne) bei Musik und einem kleinen Whisky, und in Erwartung schwelgen…

Oder in Erinnerungen – was war denn da im Jugendzimmer eigentlich passiert?
Bei dem wenigen Licht das die geschlossenen Vorhänge am Fenster durchließen, konnte ich schemenhaft erkennen, daß mein (offenbar) Erzieher seine Hose öffnete, und barsch zog er mich zu sich: ich kauerte jetzt am Rand des zerwühlten Bettes, seine Hand in meinen Haaren – und schon spürte ich ihn in meinem Mund. Spürbar steigerte sich mit jedem Schmatzen meiner Lippen seine Erregung, wurde größer, härter… und auch ich kam langsam in Stimmung.

Doch dann zog er sich stöhnend zurück… und wieder spürte ich seine energischen Hände, jetzt an den Hüften, die Haut immer noch getränkt und glitschig vom Massageöl, mit dem er mich vorher eingerieben hatte; und das im Raum mittlerweile eine süßliche Parfümwolke verbreitete. Ungeduldig drehte und schubste er mich, bis ich auf den Knien hockte, den Rücken ihm zugewandt. Mit einer Hand drückte er meinem Kopf in die Kissen, mit der anderen zerrte er die klebrige Pyjamahose noch weiter herunter – und dann legte er los, ließ mich seine Härte spüren zwischen den öligen Pobaken, sein haariger Bauch klatschte auf meine prallen Rundungen, ich griff nach hinten, meine Hände klammerten sich an die Oberschenkel und ich stemmte mich ihm entgegen, stöhnte, ließ ihn gewähren – und stöhnte laut als ich seine Entladung spürte.

 

Und dann war ich wieder allein in dem Zimmer. Und nun? War das alles was von mir erwartet wurde? Sollte ich mich davonschleichen? Etwas ratlos wartete ich noch eine Weile, dann öffnete ich leise die Tür. Ich hatte bei der Ankunft bemerkt, daß das Bad schräg gegenüber lag, und dort – endlich wieder bei Tageslicht – konnte ich mich etwas auffrischen. Als ich dann wieder in das Zimmer zurückhuschen wollte um mich anzuziehen, hörte ich aus dem Wohnzimmer »Komm doch mal her! Sofort!!«

Also schlurfte ich dahin, immer noch in dem unpassend albern bedruckten Teenie-Pyjama mit der immerzu vom Hintern rutschenden Hose und dem Oberteil das über den Brüsten spannte und den ölig glänzenden Bauch freilegte. Im Zimmer erwartete mich neben dem Gastgeber überraschenderweise auch eine Dame – was war denn das nun wieder? Sie waren konventionell-locker gekleidet, wie bei einem Besuch unter Freunden, und beide wohl etwas jünger als ich.

Sie ergriff das Wort: »Unsere neue Kleine hat sich ja wohl ganz gehorsam angestellt…« Das Spiel war also noch nicht beendet. Etwas verschämt schlug ich die Augen nieder. Sie trat an mich heran und griff mir von hinten in die Hose und zwischen die Beine. Wieder rutschte der verdammte Pyjama, und ich spürte ihre Finger an meinen feucht-glitschigen Spalten. »Ich glaube beim nächsten Mal gibt es auch was auf den Po. Und wir brauchen mehr Baby-Öl!« Sie lächelte vielsagend und ließ mich an ihrem feuchten Finger lecken.

»Aber jetzt zieh dich an – und dann trinken wir noch einen Kaffee zusammen.« Das wurde dann tatsächlich noch ein gemütlicher Abschluss eines ereignisreichen Tages. Ich war jetzt wieder vollständig bekleidet: langer Rock, taillierte Bluse, die Haare unter dem Hijab gebändigt und festgesteckt. Offenbar waren sie an einem näheren Kennenlernen interessiert. Nun habe ich ja nichts gegen gelegentliche Age-Play-Spielchen – wenn meine Rolle trotz meines Alters vom Gegenüber akzeptiert wird: umso besser – aber ich konnte sie wohl überzeugen, daß mir etwas (jung-)fraulichere Phantasien mehr Vergnügen bringen. Wie auch immer, spannende Aussichten waren das auf jeden Fall. Inklusive Baby-Öl…

Stiller Morgen (mit Intermezzo)

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Stiller Morgen (mit Intermezzo)

Die derzeitige Ansammlung von Fest- und Feiertagen und die damit verbundene Muße scheint ja eine Menge zweifelhafter, schlüpfriger und (jedenfalls für mich) anregender Phantasien zu verursachen. Über Langeweile kann ich mich momentan wirklich nicht beklagen.

Nach der offenbar (auch buchstäblich) stillen Nacht ging es gleich los mit einer Art Frühschicht. Trotzdem ausgeschlafen stieg ich pünktlich um halb neun (morgens!) in der Vorstadt aus dem Bus. Lauter Ein- oder Zweifamilienhäuser, alles relativ neu, wahrscheinlich teuer und wohlgeordnet. Ich kannte mich bereits aus; ein kurzer Fußweg, und wie immer war die Haustür im Garten offen. Ich legte Mantel und Kopftuch ab und war jetzt das Dienstmädchen.

Die Haare hatte ich bereits vorher zu einem braven Knoten geflochten, zum lächerlich kurzen Kleidchen band ich mir jetzt eine ebenso lächerlich kleine Cocktailschürze um – und machte mich an die tatsächliche, reale Arbeit. Kaffee aufsetzen, Tisch decken, und (wie sich herausgestellt hatte) meine Spezialität, die frisch gebackenen Waffeln vorbereiten.

Ich war fast fertig mit allem, da wurde die Tür geöffnet und der Hausherr erschien, gemütlich (und vermutlich ausgeschlafen) im eleganten Morgenmantel. Eine Weile schaute er mir zu wie ich geschäftig hin- und herlief und dabei sicher ständig unter dem wippenden Röckchen Slip und einiges mehr aufblitzen ließ. Als ich ihm Kaffee eingeschenkt hatte, griff er dann gierig meine Hüfte und Taille, fasste die Brüste, und schon bald lag ich über seinem Knie, das seidige Höschen rutschte herunter, und ich spürte den ersten Klatsch! mit der flachen Hand. Und zwischen seinen Beinen schien sich einiges zu regen…

Mit solchen und weiteren Disziplinarmaßnahmen zog sich das Frühstück entsprechend in die Länge, und es ging schon auf die Mittagszeit zu als ich mich auch selbst am gedeckten Tisch bedienen durfte. Nach erledigtem Abwasch trat ich dann – wieder brav und dezent geschminkt, in Mantel und Hijab – den Heimweg an.


Ich hatte Zeit und es war sonnig, also wartete ich zwei Straßen entfernt auf den Bus zurück in die Stadt. Weihnachtsmorgen, menschenleer… aber eine ältere Dame führte ihren Hund aus und grüßte mich freundlich: »Frohe Weihnachten.« Auch ich wünschte ihr schöne Festtage, und nach ein paar Bemerkungen über ihr flottes Hündchen waren wir im Gespräch. »Ich glaube ich hab Sie schon mal hier gesehen, waren Sie zu Besuch?«

»Nein, wegen äh… Hausarbeit.« antwortete ich ausweichend.

»Oh, ich wollte nicht neugierig sein

»Kein Problem, ist ja nichts dabei wenn man zur Arbeit geht…«

»Jaja, aber an Weihnachten!«

»Ach, lieber etwas früher aufstehen, als spätabends noch unterwegs sein

»Da haben Sie recht.« Sie kam näher und fügte leiser und vertrauensvoll hinzu: »Abends sind hier manchmal Nutten unterwegs, kaum zu glauben!«

»Echt?!« »Jaa! Nicht mit dem Bus, per Taxi. Da denkt man, ist eine junge Familie die gegenüber wohnt, aber wenn die Frau Spätschicht hat, bestellt er sich Damen ins Haus…!«

Ich muß wohl etwas ungläubig oder verwirrt geschaut haben – »…und wie die rumlaufen, die jungen Dinger. Können kaum laufen in ihren Stöckelschuhen.« Sie schaute an mir herunter; ihre blitzblanken Stiefeletten hatten fast die gleiche Absatzhöhe wie meine Schuhe. »Sie und ich, wir haben das ja noch gelernt, wie man sich elegant bewegt…« meinte sie mit einem konspirativen Schmunzeln. – Und da kam auch schon der Bus: ein letztes Frohes Fest!, Mundschutz hoch, und es ging stadteinwärts.


Zu anderen Zeiten hätte ich mich bis zum nächsten Date in ein Café gesetzt, jetzt stieg ich zwei Stationen vor dem Ziel aus und machte einen kleinen Spaziergang. Diesmal, immer noch unwirklich menschenleer, in einer Straße mit altberliner Mietshäusern. Schließlich klingelte ich in einem dieser ehemaligen Prachtbauten an einer Wohnungstür. Wie erwartet empfing mich ein untersetzter Herr im mittleren Alter, und wie abgesprochen führte er mich wortlos in ein Zimmer gleich neben dem Wohnungseingang. Ein komplett eingerichtetes Jugendzimmer, Schreibtisch am Fenster, Bravo-Poster an der Wand, geschlossene Gardinen. Vielleicht Überbleibsel einer vergangenen Familien-Situation, oder speziell eingerichtet für diesen Zweck – ich hielt mich nicht lange mit Mutmaßungen auf.

Ich trug die Haare jetzt offen (das Kopftuch hatte ich schon im Treppenhaus abgenommen) und zog mich aus; nur den stützenden BH behielt ich an – pralle Rundungen waren hier gefragt. Auf dem mit Comic-Bettwäsche bezogenen Bett lag ein Schlafanzug mit bunten Disney-Motiven. Es war klar, welche Phantasien hier im Vordergrund standen.

Die Pyjamahose war offensichtlich nicht für meine moderaten Kurven gemacht, und so zerrte ich sie halbwegs über den Po. Auch das schulterfreie Oberteil rutschte und spannte, und so muß ich wohl einen angemessen verdorben-einladenden Eindruck gemacht haben, wie ich mich da bei seinem Eintritt auf dem zerwühlten Bett räkelte in dem halbdunklen Zimmer. Er bedeutete mir mit dem Finger auf dem Mund, still zu sein und begann, meinen bloßen Bauch mit einem aromatischen Öl einzureiben. Immer weiter, abwärts und rückwärts, massierten seine Hände. Klebrig schmiegte sich die dünne Nachtwäsche an die ölig-glänzende Haut… meine erwartende Spannung stieg.

 

Nah am Wasser

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Nah am Wasser

»Und, wie ist es gelaufen?« – Ich war zurück und konnte mich endlich umziehen. »OK, aber anstrengend. Nicht gerade etwas für jeden Tag… Der hat sich ganz schön ins Zeug gelegt. Wird sich bestimmt wieder melden. « Man würde also dafür sorgen daß ich mich rar mache bis zum nächsten Mal.

Was war geschehen?

»Wenn du Nein! sagst oder Genug! dann hält er sich daran.« Das sagte die Kollegin, die schon einige Dates (»…aber nur normal«) mit dem Herrn absolviert hatte, und dies war dann auch das Argument das mich überzeugte. Eigentlich war es ja ganz einfach: wieder mal einer, den meine altmodische Wäschekollektion neugierig gemacht hatte, und den offenbar ein paar Ideen fürs Drumherum beschäftigten. Und neuerdings war »Spezielles« wohl immer gleich was für mich. Im Klartext: die jungen Damen waren froh wenn sie mit bizarren Sonderwünschen erstmal nicht mehr belästigt wurden.

Ein kurzes Gespräch (Telefon: wie altmodisch) bestätigte meinen Entschluß. Wir besprachen locker eine Anfangs-Situation, und ja, ich würde mir Zeit nehmen, und nein, kein Problem mit Natursekt. Ob ich wie eine Hausfrau wirken könnte (Na also…). Er sei 65. Super.

Samstagnachmittag um drei. Apartmenthaus am Wasser. Ich trug Mantel, einen langen schlichten Rock und eine rote Bluse, darunter Unterkleid, Longline-BH und Hüfthalter mit Strapsen, alles hautfarben und etwas abgetragen, dazu blickdichte schwarze Strümpfe und Stöckelschuhe. Der Hijab fiel locker über die Schultern, war aber mit verzierten Nadeln festgesteckt, und ein Teil bedeckte Mund und Nase wie ein Gesichtsschleier. Kaum hatte ich geklingelt wurde die Tür geöffnet, ein prüfender Blick an mir vorbei ins Treppenhaus, und schon nahm er mir im Flur galant Handtasche und Mantel ab. (Niemand hatte erwähnt, daß er definitiv korpulent war.) Nach dem üblichen kurzen Wortwechsel zur Orientierung – an Plaudereien war er offensichtlich nicht interessiert – befand ich mich dann schon in der Küche und sollte warten. Modern eingerichtet, Keramikfliesen (angenehm beheizt), großes Fenster mit Blick auf ein Rasenstück und den Uferweg. Schick.

Bei seinem Eintritt, immer noch korrekt in Anzughose und weißem Oberhemd, reagierte ich wie besprochen – zögernd, wie bei einem eingespielten, aber immer noch beschämenden Ritual, kniete ich mich vor ihm hin, die Hände auf dem Rücken. Er hob den Schleier vor meinem Gesicht etwas an, und schon spürte ich seinen Schwanz zwischen den Lippen. Meine Zunge brachte ihn bald auf eine annehmbare Größe und Festigkeit – damit endete dann aber auch schon der üblicherweise zu erwartende Ablauf.

Er zog sich zurück, trat etwas zurück – »Schau mich an! Kopf hoch!!« – und ein kräftiger warmer Strahl traf mich, hörte nicht auf, und der Stoff über meinem Mund war klitschnaß und es tropfte satt auf die Bluse, in den Ausschnitt… »Mach den Mund frei…« Mit einer raschen Handbewegung löste ich einen Hijab-Pin, der Stoff über dem Gesicht fiel zur Seite und begierig öffnete ich den Mund. Weiter und weiter und weiter spritzte es satt, ein nicht enden wollender Strahl, gelegentlich schluckte ich etwas, aber das meiste quoll über die Mundwinkel übers Kinn, und es hörte nicht auf: Rock und Bluse waren längst durchnäßt, die Wäsche klebte mir auf der Haut. Ich ließ mich fallen in das beiderseitige Kopfkino, genoß das Unausweichliche, die nasse Haut unter dünnem oder straff-einengendem Stoff, und sekundenlang auch mal der Gedanke ans Aufhören – war es genug? – aber es sollte weitergehen…

Und dann hörte es dann doch auf. Er ging hinaus; und da hockte ich, pitschnaß mitten in der Küche am Boden, und ein Schauer von Erregung und Geilheit durchfuhr mich als mir das klar wurde. Schwer atmend massierte ich die vor Nässe glänzenden Brüstem und erst allmählich legte sich die Ekstase. Durch das Fenster sah ich in der Ferne wie in Zeitlupe Spaziergänger am Ufer. Ich schaute mich in der Küche um und trank einen Schluck Wasser. Zog Rock und Bluse aus und trocknete mit einem Handtuch Arme und Gesicht. Zerriß dabei einen Träger des feucht-fadenscheinigen Unterkleids. Auch das noch.

Er kehrte dann wieder zurück in die Küche – jetzt vollständig nackt. War ich noch von Lust benebelt oder war das eine neue, situationsbedingte Sichtweise: er sah gar nicht mal so schlecht aus mit seinem mächtigen, behaarten Bauch… Ich sollte mich über den massiven, kleinen Küchentisch am Fenster legen, und ich beugte mich vornüber, die Beine nur wenig auseinander, klammerte meine Hände um die gegenüberliegende Tischkante. Die Brüste schwer und naß auf der Tischfläche blickte ich direkt nach draußen in die bereits beginnende Dämmerung – eigentlich eine entspannte Lage. Sein Finger schob sich jetzt unter den Saum des Höschens, prüfte die feuchte Spalte, und konzentrierte sich rasch auf das andere Loch. Drängte sich hinein, ein-, zweimal, und meine Muskeln entspannten sich und öffneten sich ihm. Dann zerrte er am engsitzenden Stoff der Miederhose, zog sie vom prallen Po herunter bis zu den Knien. Wieder der Finger in der Öffnung, und ich stöhnte geil und auffordernd.. Und ja, jetzt spürte ich ihn, hart und eindringlich gleitendes Gummi, vorsichtig aber ohne Zögern, tiefer… Ich kam ihm entgegen, er zog mich etwas von der Tischkante herunter bis die Höhe stimmte, wir fanden den Rhythmus, und die Beine eng aneinander, fast wie gefesselt mit der in den Kniekehlen spannenden Miederhose (nur in Pornos ist immer alles gespreizt) ergab ich mich seinen Stössen. Und auch hier zeigte er Ausdauer, gekonnt ließ er nach, steigerte sich wieder, stieß mich erneut bis zur Grenze… wieder und wieder. Und was ich möglichst vermeiden wollte – ich versuchte Abstand zu halten durch übertriebenes Stöhnen, Blicke aus dem Fenster – aber ein Lustschrei und ich gab mich hin, ausführlich, zitternd und lustvoll.

Aber er ließ nicht ab, weiter und weiter, und meine Geilheit wurde erneuert durch die Lust an der Situation: ja ich war die unterwürfige Hausfrau die benutzt und erniedrigt wurde, direkt am Küchenfenster; aber ich war es auch, die das möglich machte, die die Phantasie (fast) real werden ließ. Solange ich wollte. Als er sich schließlich zurückzog, blieb ich einfach erschöpft liegen, lang hingestreckt über die Tischplatte, den strapazierten Po rausgestreckt; konzentriert auf die nachlassenden Lustwellen kam ich langsam zu Atem, entspannte mich. Und in einer fast zärtlich anmutenden Geste zog er mir behutsam das feuchte Höschen über die bebenden Pobacken.

Auf dem Weg ins Bad sah ich auf dem Flur meine Handtasche – ein Blick aufs Handy zeigte mir wieviel Zeit vergangen war, und gerade noch rechtzeitig schickte ich die fällige Safe-SMS. Und natürlich! Wieder einmal hatte ich nicht daran gedacht, für den Heimweg Wäsche zum Wechseln einzupacken. Er zeigte mir jedoch neben der Küchentür einen Wandschrank, in dem ich Bügelbrett und Bügeleisen fand, und so konnte ich zumindest Rock und Bluse – provisorisch unter warmem Wasser gespült – einigermaßen reisefertig machen. Und wie ich da in ramponierter Unterwäsche und Hijab, immer noch etwas unsicher auf den Highheels balancierend, meine Kleider bügelte, genüßlich von ihm beobachtet, Zigarre-rauchend am Eßtisch sitzend – das war dann eigentlich schon wieder ein neuer Film.

Ein Vorstellungstermin

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Ein Vorstellungstermin

Man hatte mir angekündigt, daß mein Bewerbungsgespräch vor mehreren Personen stattfinden würde. Und vielleicht war es das, was schließlich meine Neugier weckte – schließlich hatte ich mich von dieser Art Spielchen eigentlich schon seit einiger Zeit verabschiedet. Aber vor einigen Wochen wurde ich kontaktiert, offenbar auf Empfehlung eines »Ehemaligen«, und gefragt, ob ich für unterwürfige Dienste zur Verfügung stände. Nach einigem Hin und Her online nun also das Vorstellungsgespräch.

Ich muß mir gelegentlich Belehrungen anhören über private Rollenspiele und die Kombination von mehr oder weniger enthüllender Wäsche mit (mehr oder weniger) orientalischer Kleidung. Und darüber was »heutzutage nicht mehr geht«… Damit da Klarheit herrscht:

Zu der Zeit meiner ersten Erfahrungen mit Fetisch-Parties war das Nonnen-Outfit ein beliebtes Thema, vorzugsweise in Lack, manchmal mit offenen Brüsten, immer mit Strapsen. Und selbst damals war das ein alter Hut – die Provokation mit Verbotenem und das Spiel mit dem Gegenteil von Keuschheit und Verhüllung war immer schon eine wichtige Zutat bei erotischen Spielen. Orientalische Phantasien von Harem, Sklavinnen und religiöser Züchtigkeit sind da nur eine weitere Facette. Und das Kopftuch mit seinen (meist fragwürdig begründeten) Verweisen auf Unterwerfung und verhüllte Enthaltsamkeit nur der aktuelle Beweis, daß alles funktioniert wie eh und je – da kommt der Kick eben nicht nur durch die Provokation mit kirchlichen Symbolen, sondern auch durch die bewußte Konfrontation mit politischer (bzw. religiöser) Korrektheit. Oder was man dafür hält. Alte Hüte eben – und ähnliche Kopfbedeckungen.

Durch meine Vorlieben für nostalgische Kleidung und entsprechende Verkleidungen und Rollen entwickelten sich Kontakte abseits der Clubszene – gemeinsame Fantasien lassen sich nun mal besser im kleinen Kreis bei regelmäßigen Treffs erkunden. Und durch gewisse orientalische Aspekte wurden die Rollen spezieller, die Anzahl der Interessenten aber nicht weniger. Und abgesehen von den üblichen Ausnahmen (die Einladung zu einem »Kameradschaftsabend« wurde ebenso ignoriert wie die Offerte eines Parkplatztreffs…) waren sich die Beteiligten immer bewußt, daß es um das Ausleben von Phantasien gehen sollte und daß eine verschleierte Haremsdame ebensoweit von der Realität entfernt ist wie ein Fetischgirl im Nonnen-Outfit. Aber vielleicht hatten meine Bekanntschaften in ihrer Jugend einfach zu lange vor dem Fernseher gehockt und »Bezaubernde Jeannie« geschaut.

Frühere Erfahrungen mit ähnlichen Bewerbungsterminen inspirierten mein Outfit: ein in der Hüfte eng geschnürtes Mieder betonte die entsprechenden Kurven, und ein Bullet-Bra brachte die Oberweite in unübersehbar üppig-spitze Form. Altmodisches Unterkleid und darüber ein weich fließendes bodenlanges Kleid mit Blumenmuster umspielten die Rundungen, und ein kunstvoll gewundenes Kopftuch vervollständigte die Erscheinung als gehorsame Hausgehilfin.

Erstaunlicherweise öffnete mir, pünktlich am vereinbarten Ort, eine agile Dame um die 60, die gleich unverfänglich plauderte, während ich Handtasche und Mantel ablegte. Ich wurde ins Wohnzimmer gebeten, wo in einer Sitzgruppe zwei ältere Herren saßen, zu denen sich Madame nun setzte.

Bei der nun folgenden Befragung verhielt ich mich wie im Vorfeld verabredet, als unterwürfige, etwas schüchterne Aspirantin, die auf anzügliche Bemerkungen schamhaft-erschreckt reagiert. (Es stellt sich in der Regel schnell heraus, ob die gegenseitigen Rollenverständnisse funktionieren oder ob es eher bemüht-verkrampft abläuft.) Die Hände auf dem Rücken, den Blick gesenkt, stand ich vor ihnen und antwortete auf ihre Fragen. Ja, absoluter Gehorsam wäre nichts Neues für mich. Nein, das Kopftuch würde ich nicht abnehmen. Geschicklichkeit mit Lippen und Zunge wäre vorhanden, und doch, eine Hausdienerin braucht strenge Erziehung, sowie Abrichtung durch Gäste. Bitte? – Ja, auch ins Gesicht. Nein, das Kopftuch würde nicht verrutschen. Beim Servieren würde die Oberweite wohl nicht stören. Sicher seien gelegentlich Bestrafungen nötig… usw. Schließlich stellte die Dame sich zu mir und begann, meine Röcke zu heben, so daß die Strapse zu sehen waren. Ihre Finger glitten am gerüschten Saum des Höschens entlang, dann darunter, und orientierten sich ausgiebig zwischen den Beinen, prüfend, aufreizend, feucht. Ich versuchte, mir meine zitternde Erregung nicht anmerken zu lassen.

Da! – ein fester, schmerzhafter Schlag auf den Po mit der flachen Hand beendete die Prüfung. »Ich glaube, meine Herren, unsere folgsame Muslima braucht eine konsequente Ausbildung zum Dienstmädchen.« Nach diesen Worten wurde ich in die Küche geschickt, wo ich dann einen schmuddeligen Kittel anzuziehen hatte. Zumindest als Küchenhilfe hatte ich die Bewerbung wohl mit Erfolg absolviert.

Sexbeat-Momente (Ein normaler Arbeitstag)

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Sexbeat-Momente (Ein normaler Arbeitstag)

Neben den Spielchen und Abenteuern gab es in meiner Zeit als Hausmädchen des Professors vor allem ganz normale Tage, die ich in meiner Rolle als devote Dienerin verbrachte. Üblicherweise traf ich bei ihm am frühen Nachmittag ein, und wenn nicht etwas anderes vereinbart war trug ich schon die entsprechende Kleidung, also einen bodenlangen Abaya oder einen langen Rock und ein langärmliges Oberteil. Darunter Miederhose, Hüfthalter (vorzugsweise mit 6 Strapsen), Strümpfe und einen altmodischen, formenden BH: ich schwärmte immer mehr für Bullet-Bras aus den Fünfzigern, die den Brüsten zuverlässigen Halt geben und sie »hervor-ragend« formen – inzwischen sind sie in den einschlägigen Retro-Shops problemlos zu bekommen; vor ein paar Jahren war man da hauptsächlich auf Trödelmärkte und ähnliches angewiesen.
Auch das Kopftuch hatte ich schon vorher angelegt und mit ein paar Hijabnadeln festgesteckt. Meistens hatte ich ein paar Einkäufe mitgebracht; die verstaute ich in der Küche, und zog nun einen der Arbeitskittel an. Dann begrüßte ich im Arbeitszimmer den Hausherrn – oft mit einem kleinen Ritual, bei dem ich es erdulden musste daß er mir an den Busen oder zwischen die Beine fasste, oder ich die Röcke raffen musste um Strapse und Dessous zu zeigen. Im Anschluß machte ich Ordnung im Haus, kümmerte mich um die nötigen Putzarbeiten, besorgte den Abwasch – also die ganz normalen Beschäftigungen eines gehorsamen Hausmädchens. Allerdings kam es dann doch gelegentlich vor, daß diese Tätigkeiten – mehr oder weniger überraschend – durch intensive Blasdienste unterbrochen wurden. Ich genoß diese Momente wenn ich dann, bespritzt und halb entkleidet, wieder weitermachte mit meinen Aufgaben als Putzhilfe.

Elinor Sketches
Dieses Wechselspiel zwischen dem »normalen« Tagesablauf (Hausarbeit als gehorsame orientalische Dienerin oder Putzhilfe) und dem erotischen Rollenspiel (devote willenlose Sklavin) war es, was uns beide interressierte, und ich bin immer noch froh, daß beide Seiten durch die altmodische Wäsche und Kleidung so inspiriert wurden. Oft kam es zu mehreren erotischen »Unterbrechungen« im Tagesablauf, und oft endete der Tag mit langen Gesprächen, bei denen ich (auch wenn wilde Höhepunkte genossen waren) immer noch in meiner Rolle war, und manchmal ertappte ich mich tatsächlich am nächsten Morgen beim Weg zur »normalen« Arbeit bei dem Gedanken, daß wieder ein Rollenspiel auf mich wartet – diesmal »irgendwas mit Medien«, wie es so schön heißt. (Sicher auch ein Grund dafür, daß dann die sogenannte Retro-Wäsche mit Mieder, Korsett und Strümpfen immer weniger ein spezielles Outfit war und schnell zu meinem persönlichen Standard wurde…)