RSS-Feed

Schlagwort-Archive: Teenie-Pyjama

(Überraschungen und ein) Stiller Ausklang

Veröffentlicht am
(Überraschungen und ein) Stiller Ausklang

In diesem, an unerwarteten Ereignissen nicht gerade armen Jahr überrascht dann doch noch ein winterlicher Leserbrief in der HörZu von einem besorgten Herrn:

»Wieso sieht man immer noch bei der überwiegenden Zahl der Moderatorinnen hochhackige Schuhe? Es ist seit langer Zeit bekannt, dass diese Schuhe die Füße nachhaltig schädigen. Leider sehen viele Zuschauerinnen die Akteurinnen im Fernsehen als Vorbilder und machen das nach. Deshalb wäre es an der Zeit, dem Publikum gesünderes Schuhwerk vorzuführen. Der Verzicht auf hochhackige Schuhe wäre ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zur Gleichberechtigung.«

Nun ist eine Fernsehzeitschrift (genauso wie dieser Blog) wohl sicher nicht der Ort, um über Wohl und Wehe von HighHeels zu diskutieren (ich trage die Dinger seit ich fünfzehn war, fast täglich mit größtem Vergnügen; mein Gang und meine Füße haben davon nur profitiert…), aber offensichtlich gibt es immer noch Männer die glauben, sie wüßten am besten was gut ist für »die« Frau. Im Übrigen ist seit langem bekannt, daß eng geknüpfte Krawatten zu Luftleere im männlichen Gehirn führen. Und was die Vorbildfunktion des Fernsehens angeht – wenn das so wäre, dann müßten wir alle in einer Art Wohlfühl-Paradies leben, in dem es keine größeren Probleme gibt als quengelige Kinder, untreue Schwiegersöhne und nervige Besuche der Erbtante.

Zurück in der privaten Wirklichkeit führten die erwähnten unerwarteten (wenn auch nicht überraschenden) Entwicklungen auch dazu, daß die wie üblich fragwürdigen  Einladungen zu Weihnachts- und Neujahrsfesten größtenteils ausgeblieben sind. Also keine Freigetränk-Gutscheine für Single-Damen bei obskuren Parties, und auch keine Einladung (»alles kann, nichts muß…«: ja klar.) in einsame Ferienhäuser an der Ostsee. Selbst das traditionelle Dinner For Us der Viktorianischen Gesellschaft mußte ausfallen! Und wenn man vielleicht doch mal zur Weihnachtsmesse gehen will, muß vorher – per E-mail an den Herrgott – ein Zeitfenster reserviert werden.

Da ist es dann schon tröstlich, wenn wenigstens bei den erotischen Spielchen über Abwechslung und Gelegenheit nicht zu klagen ist. Das offenbar rege Interesse an meinen formenden, einschnürenden und phantasievollen Dessous führte dann auch zu wirklichen Überraschungen – unter manchmal unvorhergesehen zweifelhaften Umständen; zuviel Feiertage und fehlgeleitete Vorfreude führen eben manchmal auch zur Enttäuschung. Erst kürzlich war ein Treffen bereits beendet als mir zum vereinbarten Zeitpunkt die Tür geöffnet wurde: mein Date hatte eine unverkennbare Alkoholfahne und möglicherweise noch andere Stimulanzen konsumiert, sodaß ich augenblicklich kehrt machte auf meinen schicken HighHeels (da haben wir sie wieder…) und mit einem kurzen »Sorry, so wird das nix!« das Weite suchte.

Dann schon lieber ein ruhiger Abend im Lockdown (bzw. in der Badewanne) bei Musik und einem kleinen Whisky, und in Erwartung schwelgen…

Oder in Erinnerungen – was war denn da im Jugendzimmer eigentlich passiert?
Bei dem wenigen Licht das die geschlossenen Vorhänge am Fenster durchließen, konnte ich schemenhaft erkennen, daß mein (offenbar) Erzieher seine Hose öffnete, und barsch zog er mich zu sich: ich kauerte jetzt am Rand des zerwühlten Bettes, seine Hand in meinen Haaren – und schon spürte ich ihn in meinem Mund. Spürbar steigerte sich mit jedem Schmatzen meiner Lippen seine Erregung, wurde größer, härter… und auch ich kam langsam in Stimmung.

Doch dann zog er sich stöhnend zurück… und wieder spürte ich seine energischen Hände, jetzt an den Hüften, die Haut immer noch getränkt und glitschig vom Massageöl, mit dem er mich vorher eingerieben hatte; und das im Raum mittlerweile eine süßliche Parfümwolke verbreitete. Ungeduldig drehte und schubste er mich, bis ich auf den Knien hockte, den Rücken ihm zugewandt. Mit einer Hand drückte er meinem Kopf in die Kissen, mit der anderen zerrte er die klebrige Pyjamahose noch weiter herunter – und dann legte er los, ließ mich seine Härte spüren zwischen den öligen Pobaken, sein haariger Bauch klatschte auf meine prallen Rundungen, ich griff nach hinten, meine Hände klammerten sich an die Oberschenkel und ich stemmte mich ihm entgegen, stöhnte, ließ ihn gewähren – und stöhnte laut als ich seine Entladung spürte.

 

Und dann war ich wieder allein in dem Zimmer. Und nun? War das alles was von mir erwartet wurde? Sollte ich mich davonschleichen? Etwas ratlos wartete ich noch eine Weile, dann öffnete ich leise die Tür. Ich hatte bei der Ankunft bemerkt, daß das Bad schräg gegenüber lag, und dort – endlich wieder bei Tageslicht – konnte ich mich etwas auffrischen. Als ich dann wieder in das Zimmer zurückhuschen wollte um mich anzuziehen, hörte ich aus dem Wohnzimmer »Komm doch mal her! Sofort!!«

Also schlurfte ich dahin, immer noch in dem unpassend albern bedruckten Teenie-Pyjama mit der immerzu vom Hintern rutschenden Hose und dem Oberteil das über den Brüsten spannte und den ölig glänzenden Bauch freilegte. Im Zimmer erwartete mich neben dem Gastgeber überraschenderweise auch eine Dame – was war denn das nun wieder? Sie waren konventionell-locker gekleidet, wie bei einem Besuch unter Freunden, und beide wohl etwas jünger als ich.

Sie ergriff das Wort: »Unsere neue Kleine hat sich ja wohl ganz gehorsam angestellt…« Das Spiel war also noch nicht beendet. Etwas verschämt schlug ich die Augen nieder. Sie trat an mich heran und griff mir von hinten in die Hose und zwischen die Beine. Wieder rutschte der verdammte Pyjama, und ich spürte ihre Finger an meinen feucht-glitschigen Spalten. »Ich glaube beim nächsten Mal gibt es auch was auf den Po. Und wir brauchen mehr Baby-Öl!« Sie lächelte vielsagend und ließ mich an ihrem feuchten Finger lecken.

»Aber jetzt zieh dich an – und dann trinken wir noch einen Kaffee zusammen.« Das wurde dann tatsächlich noch ein gemütlicher Abschluss eines ereignisreichen Tages. Ich war jetzt wieder vollständig bekleidet: langer Rock, taillierte Bluse, die Haare unter dem Hijab gebändigt und festgesteckt. Offenbar waren sie an einem näheren Kennenlernen interessiert. Nun habe ich ja nichts gegen gelegentliche Age-Play-Spielchen – wenn meine Rolle trotz meines Alters vom Gegenüber akzeptiert wird: umso besser – aber ich konnte sie wohl überzeugen, daß mir etwas (jung-)fraulichere Phantasien mehr Vergnügen bringen. Wie auch immer, spannende Aussichten waren das auf jeden Fall. Inklusive Baby-Öl…