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Stiller Morgen (mit Intermezzo)

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Stiller Morgen (mit Intermezzo)

Die derzeitige Ansammlung von Fest- und Feiertagen und die damit verbundene Muße scheint ja eine Menge zweifelhafter, schlüpfriger und (jedenfalls für mich) anregender Phantasien zu verursachen. Über Langeweile kann ich mich momentan wirklich nicht beklagen.

Nach der offenbar (auch buchstäblich) stillen Nacht ging es gleich los mit einer Art Frühschicht. Trotzdem ausgeschlafen stieg ich pünktlich um halb neun (morgens!) in der Vorstadt aus dem Bus. Lauter Ein- oder Zweifamilienhäuser, alles relativ neu, wahrscheinlich teuer und wohlgeordnet. Ich kannte mich bereits aus; ein kurzer Fußweg, und wie immer war die Haustür im Garten offen. Ich legte Mantel und Kopftuch ab und war jetzt das Dienstmädchen.

Die Haare hatte ich bereits vorher zu einem braven Knoten geflochten, zum lächerlich kurzen Kleidchen band ich mir jetzt eine ebenso lächerlich kleine Cocktailschürze um – und machte mich an die tatsächliche, reale Arbeit. Kaffee aufsetzen, Tisch decken, und (wie sich herausgestellt hatte) meine Spezialität, die frisch gebackenen Waffeln vorbereiten.

Ich war fast fertig mit allem, da wurde die Tür geöffnet und der Hausherr erschien, gemütlich (und vermutlich ausgeschlafen) im eleganten Morgenmantel. Eine Weile schaute er mir zu wie ich geschäftig hin- und herlief und dabei sicher ständig unter dem wippenden Röckchen Slip und einiges mehr aufblitzen ließ. Als ich ihm Kaffee eingeschenkt hatte, griff er dann gierig meine Hüfte und Taille, fasste die Brüste, und schon bald lag ich über seinem Knie, das seidige Höschen rutschte herunter, und ich spürte den ersten Klatsch! mit der flachen Hand. Und zwischen seinen Beinen schien sich einiges zu regen…

Mit solchen und weiteren Disziplinarmaßnahmen zog sich das Frühstück entsprechend in die Länge, und es ging schon auf die Mittagszeit zu als ich mich auch selbst am gedeckten Tisch bedienen durfte. Nach erledigtem Abwasch trat ich dann – wieder brav und dezent geschminkt, in Mantel und Hijab – den Heimweg an.


Ich hatte Zeit und es war sonnig, also wartete ich zwei Straßen entfernt auf den Bus zurück in die Stadt. Weihnachtsmorgen, menschenleer… aber eine ältere Dame führte ihren Hund aus und grüßte mich freundlich: »Frohe Weihnachten.« Auch ich wünschte ihr schöne Festtage, und nach ein paar Bemerkungen über ihr flottes Hündchen waren wir im Gespräch. »Ich glaube ich hab Sie schon mal hier gesehen, waren Sie zu Besuch?«

»Nein, wegen äh… Hausarbeit.« antwortete ich ausweichend.

»Oh, ich wollte nicht neugierig sein

»Kein Problem, ist ja nichts dabei wenn man zur Arbeit geht…«

»Jaja, aber an Weihnachten!«

»Ach, lieber etwas früher aufstehen, als spätabends noch unterwegs sein

»Da haben Sie recht.« Sie kam näher und fügte leiser und vertrauensvoll hinzu: »Abends sind hier manchmal Nutten unterwegs, kaum zu glauben!«

»Echt?!« »Jaa! Nicht mit dem Bus, per Taxi. Da denkt man, ist eine junge Familie die gegenüber wohnt, aber wenn die Frau Spätschicht hat, bestellt er sich Damen ins Haus…!«

Ich muß wohl etwas ungläubig oder verwirrt geschaut haben – »…und wie die rumlaufen, die jungen Dinger. Können kaum laufen in ihren Stöckelschuhen.« Sie schaute an mir herunter; ihre blitzblanken Stiefeletten hatten fast die gleiche Absatzhöhe wie meine Schuhe. »Sie und ich, wir haben das ja noch gelernt, wie man sich elegant bewegt…« meinte sie mit einem konspirativen Schmunzeln. – Und da kam auch schon der Bus: ein letztes Frohes Fest!, Mundschutz hoch, und es ging stadteinwärts.


Zu anderen Zeiten hätte ich mich bis zum nächsten Date in ein Café gesetzt, jetzt stieg ich zwei Stationen vor dem Ziel aus und machte einen kleinen Spaziergang. Diesmal, immer noch unwirklich menschenleer, in einer Straße mit altberliner Mietshäusern. Schließlich klingelte ich in einem dieser ehemaligen Prachtbauten an einer Wohnungstür. Wie erwartet empfing mich ein untersetzter Herr im mittleren Alter, und wie abgesprochen führte er mich wortlos in ein Zimmer gleich neben dem Wohnungseingang. Ein komplett eingerichtetes Jugendzimmer, Schreibtisch am Fenster, Bravo-Poster an der Wand, geschlossene Gardinen. Vielleicht Überbleibsel einer vergangenen Familien-Situation, oder speziell eingerichtet für diesen Zweck – ich hielt mich nicht lange mit Mutmaßungen auf.

Ich trug die Haare jetzt offen (das Kopftuch hatte ich schon im Treppenhaus abgenommen) und zog mich aus; nur den stützenden BH behielt ich an – pralle Rundungen waren hier gefragt. Auf dem mit Comic-Bettwäsche bezogenen Bett lag ein Schlafanzug mit bunten Disney-Motiven. Es war klar, welche Phantasien hier im Vordergrund standen.

Die Pyjamahose war offensichtlich nicht für meine moderaten Kurven gemacht, und so zerrte ich sie halbwegs über den Po. Auch das schulterfreie Oberteil rutschte und spannte, und so muß ich wohl einen angemessen verdorben-einladenden Eindruck gemacht haben, wie ich mich da bei seinem Eintritt auf dem zerwühlten Bett räkelte in dem halbdunklen Zimmer. Er bedeutete mir mit dem Finger auf dem Mund, still zu sein und begann, meinen bloßen Bauch mit einem aromatischen Öl einzureiben. Immer weiter, abwärts und rückwärts, massierten seine Hände. Klebrig schmiegte sich die dünne Nachtwäsche an die ölig-glänzende Haut… meine erwartende Spannung stieg.